Die Kaieteur-Wasserfälle gehören zu den höchsten Wasserfällen Amerikas. Hier stürzt der Kaieteur-Fluss in einer einzigen Stufe auf einer Breite von bis zu 113 Metern über eine 226 m hohe Sandstein-Klippe vom Hochland Guyanas in das etwa auf Meeresniveau liegende Tiefland. Mit der Höhe von 226 m sind die Wasserfälle 3 – 4 Mal höher als die Iguazu-Fälle, die wir in Brasilien und Argentinien besucht haben. Obschon wir aktuell in der Trockenzeit sind und nicht so viel Wasser in die Tiefe stürzt, waren die Fälle trotzdem sehr beeindruckend.

Abfertigungshalle vom Ogle-Flughafen in Georgetown
Überall in Georgetown sind die Bewässerungsgräben sichtbar, das Land unterhalb des Meeresspiegels bei Flut war ein Sumpfgebiet
Fruchtbare Felder
Blick auf Georgetown

Wir sind in Landeanflug

Unsere kleine Propeller-Maschine für 12 Personen

Nach einer Sage der Patamona-Indianer fand ihr Häuptling Kai im Wasserfall den Tod: sein Stamm wurde von kriegerischen Kariben attackiert, in seiner Not wandte sich Kai an den Geist Makunaima. Dieser forderte ein Opfer. Da bestieg Kai ein Kanu, mit dem er mit den Wassermassen in die Tiefe stürzte. Somit konnte er dem Land seines Stammes Frieden bringen. Es heisst, dass das umgestürzte Kanu noch heute zu sehen ist – es ist eine kleine Insel im Fluss.

Diese Pflanze ist ein grosser Wasserspeicher und bietet dem Godlfrosch seinen Lebensraum
Wir haben die Wanderung zu den drei Aussichtspunkten sehr genossen und immer wieder neue Foto-Objekte gefunden

Und hier der erste Aussichtspunkt: Boy Scouts Viewpoint

Rainbow Viewpoint

Nature Valley Viewpoint

Die Sage besagt, dass die kleine Insel mit den Bäumen das umgekippte Kanu des Chief Kai sei.

Libelle

Diese Ameise ist ziemlich agressiv und schmerzt unangenehm, wenn diese beisst
Echse

Wir haben den „Golden Rocket Frog“ (Goldfrosch) gesehen. Goldfrösche sind klein: Die Kopf-Rumpf-Länge der Männchen variiert zwischen 12 und 17 Millimetern. Den Guianan Cock-of-the-rock Lek (Andenfelsenhahn, Andenklippenvogel oder Roter Felsenhahn genannt) haben wir leider nicht gesehen. Dieser orangene Vogel sieht sich während der grossen Hitze weiter in den Urwald zurück.

Das Habitat des Goldfrosches und …
… hier ist der Goldfrosch

Der Flug über den Regenwald hat uns besonders gefallen. Wir hatten uns länger überlegt, ob wir den Ausflug per Flugzeug machen sollen, da er doch ziemlich viel kostet. Im Nachhinein sind wir aber froh, die Reise gemacht zu haben.

Ein grosses Hochplateau von welchem auch der Kaieteur-Wasserfall stürzt

Und morgen machen wir uns auf die Strecke Richtung Lethem und dann nach Manaus. 1‘400 km, davon ca. 400 km sehr schlechte Erdpiste.

18.09.2026: Die Kaieteur-Fälle – tosendes Naturspektakel inmitten des Dschungels

4 Gedanken zu „18.09.2026: Die Kaieteur-Fälle – tosendes Naturspektakel inmitten des Dschungels“

  • September 19, 2026 um 2:47 p.m. Uhr
    Permalink

    Vielen Dank für den spannenden Blog. Also wenn ihr den Flug nicht gemacht hättet, hättet ihr so viel verpasst , der Wasserfall ist so eindrücklich . Wünsche euch weiterhin eine spannende Reise und viel ❤️❤️ Kuss Mams

    • September 20, 2026 um 1:09 a.m. Uhr
      Permalink

      Hallo Mams

      Das stimmt auf jeden Fall – es war ein schönes Rundum-Erlebnis.

      Kuss
      Claudia

  • September 20, 2026 um 4:28 p.m. Uhr
    Permalink

    Vielen Dank für die interessanten Blogs über Guyana. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dieses Land nie auf unserer Liste der zu bereisenden Ländern stehen wird.
    Bin gespannt, wie eure Reise weiter geht
    Liebe Grüsse
    Dani

    • September 20, 2026 um 9:27 p.m. Uhr
      Permalink

      Ja – ist nicht das typische Ferienland, aber trotzdem sehr interessant.

      Liebe Grüsse
      Claudia

Die Kommentare sind geschlossen.