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Salta la Linda („die Schöne“) ist der Beiname der Stadt Salta. Sie liegt auf 1‘187 Metern Höhe am Fusse der Anden im Valle de Lerma. Salta ist berühmt für ihre sehr gut erhaltene Kolonialarchitektur, andine Wurzeln, farbenfrohe Landschaften. Salta wird vom Río Arenales, einem Quellfluss des Río Salado. Der Hausberg ist der 1‘454m hohe San Bernardo, der mit einer Drahtseilbahn „Teleférico“, per Auto oder zu Fuss erreicht werden kann.
Aber wirklich bekannt ist die Provinz Salta für ihre Ruta del Vino de Salta. Es ist die weltweit höchste Weinregion und verläuft durch die spektakulären Valles Calchaquíe. Bekannt an dieser Weinrute sind die Orte Cachí, Molinos, Angastaco, San Carlos und Cafayate.
Die Strassen führen in allen vier Himmelrichtungen aus Salta heraus resp. nach Salta rein. Die Ruta 9 in Richtung Norden schlängelt sich über die Berge in die benachbarte Provinzhauptstadt San Salvador de Jujuy und in Richtung Osten (diese werden wir noch fahren) und hinunter in die grünen Wälder der Yungas. Die Ruta National 51 kommt aus San Antonio de los Cobres in die Puna, von wo wir bei unserer ersten Anreise nach Salta hergekommen sind. Über die Ruta Provincial 33 sind wir von Salta nach Cachí gefahren.
Am 05.06. sind wir von San Antonio de los Cobres nach Salta gefahren, wo wir bei strömendem Regen auf dem Camping Municipal Carlos Xamena angekommen sind. Es ist ein riesiges Freibad mit einigen Stellplätzen.


Am Folgetag sind wir zu Mercedes in Salta gefahren, da unser Wohnmobil in den letzten Tagen ziemlich Öl spuckte. Der ganze Motorraum war versaut und es tropfte unten raus. Nicht sehr viel aber halt stetig. Interessanterweise war der Ölstand aber immer OK. Egal – es stimmte was nicht. Wir haben bei Mercedes einen Termin für den folgenden Montag bekommen, was uns sehr freute. Somit hatten wir ein Wochenende, wo wir Askja auf Anweisung von Mercedes nicht zu viel bewegen durften. Also kurzes WhatsApp an Frank Neumann, von Neumanns Place. Frank lässt auf seinem grossen Grundstück Overlander auf explizite Einladung übernachten, wenn die Autos nicht zu gross sind. Wir haben von ihm sofort eine Rückmeldung erhalten, dass wir kommen dürfen. Er wohnt mit seiner Tochter Pauline auf diesem Anwesen und teilt Wohnzimmer und Küche mit den Reisenden. Die beiden sind einfach herzlich und man fühlt sich sofort wie zu Hause. Auf dem Grundstück laufen Hunde, Katzen und drei Pferde herum.


Bekannt ist Frank für sein köstliches Asado, das er mit feinstem Filet macht und zu dem er immer mal wieder die Reisenden einlädt. Für das Asado verlang er einen sehr fairen Obolus, in dem beste Unterhaltung durch Frank Neumann, feine Weine, Beilagen und eben das vorzügliche Filet inbegriffen sind. Dieses haben wir zusammen mit anderen Reisenden – Michael und Ines aus Deutschland, Peter aus Luzern (wir haben ihn schon dreimal unterwegs getroffen) und Thomas aus Deutschland – genossen.






Die nächsten beiden Tage hat uns Frank in seinem alten aber noch topfitten Defender auf zwei schöne Touren durch das Valle de Lerma mitgenommen. Am Samstag waren wir erst an einem Springreitturnier, wo wir Pauline trafen, die mit ihren Reitschülern am Turnier teilnahm. Danach sind wir auf den bereits eingangs erwähnten Hausberg San Bernardo gefahren, von wo wir den Blick über Salta schweifen liessen.









Am Sonntag ging es über eine sagenhaft schöne Bergstrecke nach Campo Quijano zum Mittagessen in ein Lokal, in dem das Patenkind von Frank als Kellnerin am Wochenende aushilft. Wir haben köstliches Fleisch aus dem Ofen schnabuliert. Zum Abschluss ging es noch auf den lokalen Markt, ehe wir dann zurück chauffiert wurden.


















Und am Montag dann die Fahrt zu Mercedes, wir waren auf 09.00 Uhr bestellt. Um 10.30 Uhr kümmerten sich die Mechaniker um unsere Ölspuckerin. Zum Glück war es nur ein undichter O-Ring am Ölfilter. Um 14.30 Uhr konnten wir aus der Garage rollen und uns auf die Ruta Provincial 33 nach Cachí begeben. Es wäre sicher eine wunderbare Bergstrecke gewesen, hätte es nicht geregnet und wäre nicht alles in dicken Nebel verhüllt gewesen. Aber was solls – wir kamen bei Dunkelheit gut in Cachí an. Und was wir in Chachi gesehen haben, ist im Blog „Weinerlebnisse um und in Cafayate“ zu lesen, da wir das ganze Calchaquí-Tal mit den Weinen in einem Blog verarbeiten.
Unseren zweiten Besuch in der Stadt Salta werden wir ebenfalls in einem weiteren Blog mit Euch teilen.
Liebe Claudia
ich hatte dich / euch lange nicht mehr auf dem Radar.
ich habe eben eure Bilder von der Puna gesehen, absolut toll, auch all eure Erlebnisse. Und was für ein Zufall – ich plane für nächstes Jahr eine Reise in die Puna (zwei Wochen) und dann vier Wochen nach Bolivien. Eure Bilder bestätigen meinen Wunsch, in diese Gegend zu fahren.
Habt ihr die Drohne schon länger oder ist sie eher ein neueres Gadget? Ich habe mir angesichts der vielen tollen Luftbilder des Altiplano im Netz auch schon überlegt, für die Reise eine Drohne zu kaufen.
Liebe Grüsse
Giovanni
Lieber Giovanni
danke für Deine Meldung. Ja – die Puna war ein absolutes Erlebnis und lohnt sich auf jeden Fall. Das ganze Altiplano inkl. dem Teil in Bolivien und Chile sind ein wahres Naturwunder. Bolivien und Chile müssen noch warten, Bolivien aufgrund der Unruhen und Chile, weil es bei uns erst später in der Planung ist. Aktuell müssen wir aber unser Auto, das Elektronikprobleme hat, wieder auf Vordermann bringen.
Die Drohne haben wir schon länger. Sie liefert halt nochmals ganz andere Eindrücke. Wir können es Dir sehr empfehlen.
Liebe Grüsse
Claudia