Karte mit unserer aktuellen Route

Von Nova Petrópolis sind wir bei durchzogenem Wetter zum Lagoa da Pinguela auf den Platz Encatos do Sul gefahren. Eigentlich wollten wir irgendwo am Strand stehen, haben dann aber entschieden, an den See zu fahren, was wir nicht bereut haben. Es war ein sehr schöner Platz mit grosszügigen Parzellen.

Lagoa da Pinguela auf den Platz Encatos do Sul

In zwei Tagen fuhren wir Richtung Chuí Brasilien, um an folgenden Tag nach Chuy Uruguay über den Zoll zu gehen. Die Region um Chuí ist flach und wird von Weideland, Sümpfen, Wasserläufen und Seen unterbrochen. Übernachtet haben wir wieder in der Pousada Paraiso Beira Mar in Barra do Chuí – der selbe Platz, den wir schon am Anfang unserer Etappe genutzt haben. Diesmal waren wir die einzigen Camper, da sie am Umbauen sind.

Schöne Landschaft mit Weideland, Sümpfen und Seen in der Region Chuí

Maguari Stork (Maguari Storch)

Southern Screamer (Halsband Wehrvogel)

Great Egret (Silberreiher)
Fork-tailed Flycatcher (Gabeltyrann)

Capybara (Wasserschwein)
Southern Screamer (Halsband Wehrvogel)

Der Grenzübertritt verlief wieder sehr entspannt, ohne Kontrolle des Kühlschrankes. Wir sind nach Playa Punta Del Diablo gefahren, da wir hofften, da zu übernachten. Doch es hatte uns nicht angemacht. Die ausgeschiedenen Plätze für Wohnmobile haben uns nicht gefallen. Das Örtchen selber ist schön mit kleinen Läden und Restaurants. Da aber noch nicht Sommersaison ist, war vieles noch geschlossen. Am Strand haben wir in einem Geschäft fangfrischen Fisch erhalten für das Abendessen.

Playa Punta Del Diablo

@Mams: die häkelt auch schöne Bikinis

Flottes Seitenwagen-Gefährt, der Fahrer steht im Seitenwagen

Von der La Selene haben wir feinen Fisch gekauft

Noch schlummern die Restaurants bis zur Sommersaison

Als Übernachtungsplatz sind wir wieder in den Nationalpark Santa Teresa gefahren, der uns auf der ersten Reise schon gut gefallen hat. Den Parkplatz in der Playa de la Moza, den wir das letzte Mal nutzten, war dieses Mal für Camper gesperrt. So standen wir etwas weiter oben, aber auch mit Blick auf das Meer.

Nationalpark Santa Teresa – letztes Mal durften wir in Playa de la Moza noch auf diesem Platz übernachten.

Auch der nächste Platz kannten wir schon – la Paloma in Urugay. Diesmal kamen wir genug früh an, um noch durch die Stadt zu schlendern, ein Churros mit Pistaziencreme resp. Nutella zu essen. Churro ist ein iberisches Gebäck, ähnlich einem länglichen Krapfen bzw. Spritzkuchen, der in heissem Öl frittiert und mit Zucker bestreut wird.

Auf den nächsten Tag freuten wir uns sehr – wir hatten im Januar Rico und Anja aus der Schweiz kennengelernt, die auch im Paraiso Suizo in einem Bungalow wohnten und auf die Cedula (Aufenthaltsbewilligung) warteten. Heute haben sie ein schönes Anwesen in der Nähe von Pan de Azucar. Wir haben zusammen einen gemütlichen Abend mit köstlichem Asado (Grill).

Bei Rico und Anja
Köstliches Asado

Ehe es zurück ins Paraiso Suizo gingen haben wir noch eine Tour zur Laguna Garzón gemacht. Hier gibt es eine spezielle kreisrunde Brücke.

Überall Mittagsblumen am Strand
Die kreisrunde Brücke in Laguna Garzón

Auf der Rückreise sind wir durch Puntal del Este gefahren um die zweite berühmte Brücke zu sehen, die Puente Leonel Viera, die auch als „Puente de la Barra“ bekannt ist und Punta del Este mit La Barra verbindet. Die Brücke führt über den Fluss Arroyo Maldonado. Sie ist bekannt für ihre zwei wellenartigen Fahrspuren, die eine einzigartige und kurvenreiche Struktur bilden.

Puente Leonel Viera, die auch als „Puente de la Barra“ bekannt ist und Punta del Este mit La Barra verbindet

Und seit Samstag sind wir hier im Paraiso Suizo, wo wir unser Wohnmobil zum Einstellen bei UY Storage vorbereiten. Am kommenden Samstagmorgen fahren wir für sechs Tage nach Buenos Aires per Fähre ab Montevideo.

Askja bekommt mal wieder Wellness-Programm
Paraiso Suizo
Am Strand vom Paraiso Suizo an der Playa Jaureguiberry
Auch hier hat es Mittagsblumen

Wir haben den Strandspaziergang genossen

Somit ist dies wohl der zweitletzte Blog der zweiten Etappe. Der letzte Blog wird dann über unsere Erlebnisse aus Buenos Aires sein.

09.11. – 21.11.2025: Zurück im Paraiso Suizo – langsam schliesst sich der Kreis für die zweite Etappe

2 Gedanken zu „09.11. – 21.11.2025: Zurück im Paraiso Suizo – langsam schliesst sich der Kreis für die zweite Etappe

  • November 21, 2025 um 1:21 p.m. Uhr
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    Schade. Schon bald wieder fertig mit Blog lesen.
    Ich wünsche euch noch eine interessante Zeit in Buenos Aires und freue mich auf die Bilder und Kommentare aus einer Stadt, die auch uns bekannt ist.
    Liebe Grüsse
    Dani

    • November 21, 2025 um 1:23 p.m. Uhr
      Permalink

      Nur temporär – geht dann Ende Januar wieder weiter. Ja – wir werden sicher von BA berichten – aber vermutlich erst wieder, wenn wir schon wieder Schweizer Boden unter den Füssen haben.

      Liebe Grüsse Euch zweien
      Claudia und Norbert

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