Karte mit unserer aktuellen Route
Von Nova Petrópolis sind wir bei durchzogenem Wetter zum Lagoa da Pinguela auf den Platz Encatos do Sul gefahren. Eigentlich wollten wir irgendwo am Strand stehen, haben dann aber entschieden, an den See zu fahren, was wir nicht bereut haben. Es war ein sehr schöner Platz mit grosszügigen Parzellen.


In zwei Tagen fuhren wir Richtung Chuí Brasilien, um an folgenden Tag nach Chuy Uruguay über den Zoll zu gehen. Die Region um Chuí ist flach und wird von Weideland, Sümpfen, Wasserläufen und Seen unterbrochen. Übernachtet haben wir wieder in der Pousada Paraiso Beira Mar in Barra do Chuí – der selbe Platz, den wir schon am Anfang unserer Etappe genutzt haben. Diesmal waren wir die einzigen Camper, da sie am Umbauen sind.












Der Grenzübertritt verlief wieder sehr entspannt, ohne Kontrolle des Kühlschrankes. Wir sind nach Playa Punta Del Diablo gefahren, da wir hofften, da zu übernachten. Doch es hatte uns nicht angemacht. Die ausgeschiedenen Plätze für Wohnmobile haben uns nicht gefallen. Das Örtchen selber ist schön mit kleinen Läden und Restaurants. Da aber noch nicht Sommersaison ist, war vieles noch geschlossen. Am Strand haben wir in einem Geschäft fangfrischen Fisch erhalten für das Abendessen.











Als Übernachtungsplatz sind wir wieder in den Nationalpark Santa Teresa gefahren, der uns auf der ersten Reise schon gut gefallen hat. Den Parkplatz in der Playa de la Moza, den wir das letzte Mal nutzten, war dieses Mal für Camper gesperrt. So standen wir etwas weiter oben, aber auch mit Blick auf das Meer.


Auch der nächste Platz kannten wir schon – la Paloma in Urugay. Diesmal kamen wir genug früh an, um noch durch die Stadt zu schlendern, ein Churros mit Pistaziencreme resp. Nutella zu essen. Churro ist ein iberisches Gebäck, ähnlich einem länglichen Krapfen bzw. Spritzkuchen, der in heissem Öl frittiert und mit Zucker bestreut wird.
Auf den nächsten Tag freuten wir uns sehr – wir hatten im Januar Rico und Anja aus der Schweiz kennengelernt, die auch im Paraiso Suizo in einem Bungalow wohnten und auf die Cedula (Aufenthaltsbewilligung) warteten. Heute haben sie ein schönes Anwesen in der Nähe von Pan de Azucar. Wir haben zusammen einen gemütlichen Abend mit köstlichem Asado (Grill).



Ehe es zurück ins Paraiso Suizo gingen haben wir noch eine Tour zur Laguna Garzón gemacht. Hier gibt es eine spezielle kreisrunde Brücke.



Auf der Rückreise sind wir durch Puntal del Este gefahren um die zweite berühmte Brücke zu sehen, die Puente Leonel Viera, die auch als „Puente de la Barra“ bekannt ist und Punta del Este mit La Barra verbindet. Die Brücke führt über den Fluss Arroyo Maldonado. Sie ist bekannt für ihre zwei wellenartigen Fahrspuren, die eine einzigartige und kurvenreiche Struktur bilden.


Und seit Samstag sind wir hier im Paraiso Suizo, wo wir unser Wohnmobil zum Einstellen bei UY Storage vorbereiten. Am kommenden Samstagmorgen fahren wir für sechs Tage nach Buenos Aires per Fähre ab Montevideo.







Somit ist dies wohl der zweitletzte Blog der zweiten Etappe. Der letzte Blog wird dann über unsere Erlebnisse aus Buenos Aires sein.
Schade. Schon bald wieder fertig mit Blog lesen.
Ich wünsche euch noch eine interessante Zeit in Buenos Aires und freue mich auf die Bilder und Kommentare aus einer Stadt, die auch uns bekannt ist.
Liebe Grüsse
Dani
Nur temporär – geht dann Ende Januar wieder weiter. Ja – wir werden sicher von BA berichten – aber vermutlich erst wieder, wenn wir schon wieder Schweizer Boden unter den Füssen haben.
Liebe Grüsse Euch zweien
Claudia und Norbert