Karte mit unserer aktuellen Route

Von der Jungle Lodge sind wir über die Estrada Parque Pantanal MS-184/MS-228 nach Corumbà gefahren.

Smooth-billed ani (Glattschnabel-Ani)
Seven Banded Amardillo (Siebenbinden-Gürteltier)
Nanday Parakeet (Nandaysittich)
Gauchos bei der Arbeit

… das Gras wächst unaufhörlich an den Strommasten hoch – gut tut das dem System nicht

Es ist eine Schotterpiste von unterschiedlicher Qualität. Von der Jungle Lodge sind wir die rund 60 km zum Porto da Manga gefahren, wo wir mit einem einfachen, etwas wackeligen Ponton die 200 m über den Rio Paraguay übergesetzt sind.

Porto da Manga
Wir warten und es ist Siesta-Zeit
„Modernes“ Hafengebäude – – da war mal was
Erst wird das Motorrad verladen, und …
… dann folgen wir
Vorwärts auf das Ponton und räckwärts dann runter – und die Rampen ja nicht verfehlen

Danach sind wir weitere 65 km von Porto Manga nach Corumbá geholpert.

… diese Brücke haben wir umfahren
Grosse Rinderherden

Die Piste führte über einen grösseren Höhenzug mit sehr steiniger Strasse und vielen Kurven. Corumbá, direkt an der Grenze zu Bolivien gelegen, ist eine ziemlich runtergekommene Stadt mit sehr vielen Flüchtlingen aus Bolivien. Da es wohl in der Stadt sehr viele Einbruchdiebstähle und Überfälle in Autos gab, war es uns wichtig, einen sicheren Übernachtungsplatz zu finden, was sich als eher schwierig herausstellte. Letztendlich fanden wir den idealen Übernachtungsplatz bei der Pousada do Cachimbo. Es war wohl mal ein wunderschönes Anwesen mit traumhaftem Blick auf das Pantanal. Der Blick ist nach wie vor sehr schön, aber die Pousada selber erinnert eher an einen „Lost Place“.

Pousada do Cachimbo in Corumbá

Am nächsten Morgen sind wir zeitig Richtung Bonito losgefahren, da wir auf der Fazenda Iguaçu unser nächstes Reiseland, Paraguay, vorbereiten und noch Wäsche waschen wollten. Wir waren die einzigen Gäste und haben den herrlichen Ort in der Natur sehr genossen, auch wenn der Rio Prata an dieser Stelle ausgetrocknet war. Am Morgen wurden wir jeweils von zwei schreienden Hyazinth-Aras gewecket. Neben diesen beiden schönen Schreihälsen gab es noch weitere schöne Vögel zu beobachten – einer hat sich zum Ziel gesetzt, unser Wohnmobil zu bekämpfen und flog Attacken auf Seitenspiegel, Scheiben, unser Starlink, etc.

Vorsicht Gürteltiere
Marsh-Deer (Sumpf-Hirsch)
…. ohne Worte
Unser Wecker zu jeder Unzeit – Hyazinth-Aras
Muscovy Ducks (Moschus-Enten) im Balzspiel
Rufous Hornero (Rost-Töpfer)
Plush-crested Jay (Kappenblaurabe)

Das Nest eines Rufous Hornero (Rost-Töpfer)
Oldtimer auf der Fazenda Iguaçu

Spieglein Spieglein an der Wand … – Muscovy Duck (Moschus-Enten)
Guira Cuckoo (Guirakuckuck)
Hyazinth-Aras
Hyazitnh-Aras
Hyazinth-Aras
Hyazinth-Aras
Chestnut-eared aracari (Braunohrarassari) – einer der beiden Tukan-Arten im Pantanal
Chestnut-eared aracari (Braunohrarassari) – einer der beiden Tukan-Arten im Pantanal
Streaked Flycatcher (Fleckenmasken-Tyrann) – unser Chaot, der unser Wohnmobil bekämpft hatte
Chestnut-eared aracari (Braunohrarassari) – einer der beiden Tukan-Arten im Pantanal
Chestnut-eared aracari (Braunohrarassari) – einer der beiden Tukan-Arten im Pantanal
Crimson-crested Woodpecker (Schwarzkehl-Specht)

Palm Tanager (Palmen-Tangar)
Plush-crested Jay (Kappenblaurabe)
Rufous-bellied Trush (Rotbauchdrossel)

Auf dem Weg zur Grenze gibt es ca. 60 km nach Bonito das „Buraco das Araras“. Auf dem Weg haben wir endlich unseren ersten Ameisenbär entdeckt, der sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht stören liess. Was für ein Spektakel, dieses Tier zu beobachten – aber unförmig sieht er schon aus.

Da ist er – der grosse Ameisenbär

Wir sind schlussendlich am Buraco (Loch) das Araras angekommen und haben an der Tour um 14.30 Uhr teilgenommen. Auch hier darf der Besucher nicht alleine auf perfekt angelegten Pfaden laufen, es muss immer ein Guide dabei sein (die im Normalfall nur Portugiesisch sprechen). Das Buraco das Araras ist ein 100 Meter tiefer und rund 160 Meter breiter Sandstein-Krater (Doline) in dem viele Grünflügel-Aras (auch Dunkelroter-Ara genannt) und andere Vogelarten, wie z.B. Weisshalsibis, nisten. Das Wetter war ziemlich bewölkt, so dass wir uns entschieden haben, am nächsten Morgen nochmals um 08.00 Uhr eine Tour zu machen, was sich definitiv gelohnt hatte.

Die Larve einer Zirkade
Buraco das Araras (Loch der Aras)
Red-and-green Macaw (Grünflügel-Ara, auch Dunkelroter-Ara genannt)
Red-and-green Macaw (Grünflügel-Ara, auch Dunkelroter-Ara genannt)
Red-and-green Macaw (Grünflügel-Ara, auch Dunkelroter-Ara genannt)
Red-and-green Macaw (Grünflügel-Ara, auch Dunkelroter-Ara genannt)
Red-and-green Macaw (Grünflügel-Ara, auch Dunkelroter-Ara genannt) – die Vögel bleiben ein ganzes Leben lang zusammen

Lesser Yellow headed Vulture (Savannen-Gelbkopfgeier)

Ein gemischtes Paar: Blue-and-Yellow Macaw (Gelbbrustara) und Red-and-green Macaw (Grünflügel-Ara, auch Dunkelroter-Ara genannt)

Wilde Ananas
Buff necked Ibis (Weisshalsibis)
Buff necked Ibis (Weisshalsibis)
Buff necked Ibis (Weisshalsibis) am Brüten in seinem Nest

Nun sind wir auf dem Camping Centro Oeste in Ponta Porã, kurz vor der Grenze zu Paraguay, die wir morgen passieren wollen.

 

04.10. – 08.10: Tierische und andere Begegnungen auf dem Weg vom südlichen Pantanal an die Grenze von Paraguay

7 Gedanken zu „04.10. – 08.10: Tierische und andere Begegnungen auf dem Weg vom südlichen Pantanal an die Grenze von Paraguay

  • Oktober 9, 2025 um 6:12 a.m. Uhr
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    Was für ein guter Zeitvertreib. Während dem anstehen zu einem Pavillon an der Expo Osaka euren interessanten Blog zu lesen.
    Könnt ihr bitte Morgen einen Blog veröffentlichen, an dem ich ca 3 Stunden habe um ihn zu lesen.
    Vielen Dank

    • Oktober 9, 2025 um 10:28 a.m. Uhr
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      Hallo nach Osaka

      Hm – wird schwer sein, sonst müsste ich jeden einzelnen Schritt vom Grenzübertritt detailliert beschreiben .

      Liebe Grüsse und viel Spass Euch
      Claudia

      • Oktober 9, 2025 um 11:48 p.m. Uhr
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        Ich wünsche euch eine rasche und unkomplizierte Grenzüberschreitung

        • Oktober 10, 2025 um 12:19 a.m. Uhr
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          Ging alles gut – war ein Spiessrutenlauf resp. Fahrt durch die Stadt Pedro Juan Caballero, welche sich beide Länder teilen. Ausser, dass Paraguay zwei Stunden Siesta machten und wir Askja zwei Stunden später in Paraguay einreisen lassen konnten, ging es perfekt. Nun sind wir kurz vor Conception. Liebe Grüsse und viel Spass

  • Oktober 12, 2025 um 5:44 p.m. Uhr
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    Liebe Claudia, lieber Norbert- so schöne Vögel…die Aras-toll , interessant auch die Gürtellinie und die Ameisen Ähren…. sehr schöne Bilder…ich wünsche Euch eine schöne Weiterfahrt…. Hildegard

    • Oktober 12, 2025 um 6:32 p.m. Uhr
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      Danke liebe Hildegard

  • Oktober 12, 2025 um 5:46 p.m. Uhr
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    Das soll Ameisenbären heißen- der Combi macht was er will…

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