Die Tage genossen wir mit gespanntem Nachschauen, wo das Schiff «Grande Nigeria» steckt, auf dem unsere Askja auf grosser Tour ist, und mit kleineren Ausflügen in die Umgebung.

Grande Nigeria ist immer noch unterwegs 🙁

Einen Tag mit Fleischeinkauf für ein Asado (Brötle) und Markbesuch mit unseren Bungalow-Nachbarn Rico und Anja – diese beiden werden in Kürze ein Stück Land in Uruguay erwerben und sich ansiedeln, Anja hat bereits die Niederlassungsbewilligung. Auf dem Fischmarkt haben wir fangfrische Meeresfrüchte gekauft, die Rico, ein begnadeter Hobby-Koch, zu einer köstlichen Paella verarbeitete.

Ein beeindruckender Christbaum in Piriapolis

 

Hoch über Piriapolis
Die Paella sah nicht nur gut aus, sondern war einfach köstlich
Ein gemütlicher Paella-Abend
Abendstimmung im Paraiso Suizo
Fleischeinkauf für das Asado am Abend

Fleischeinkauf für das Asado am Abend

Wir besuchten ebenfalls eine Kirche mit besonderer Ingenieurbaukunst, die Iglesia de Cristo Obrero y Nuestra Señora de Lourdes (deutsch «Kirche Christus der Arbeiter und Unsere Liebe Frau von Lourdes») ist eine römisch-katholische Kirche des Bistums Canelones

Iglesia de Cristo Obrero y Nuestra Señora de Lourdes
Iglesia de Cristo Obrero y Nuestra Señora de Lourdes

Der Glockenturm von Iglesia de Cristo Obrero y Nuestra Señora de Lourdes
Die alte Kirche von Atlántida

Die Kirche wurde von dem uruguayischen Architekten Eladio Dieste 1952 entworfen und von 1958 bis 1960 erbaut. Im Jahr 2021 wurde sie in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die Kirche, zu der ein runder durchbrochener Glockenturm von etwa drei Metern Durchmesser gehört, ist ganz aus Backstein erbaut. Der Grundriss ist im Prinzip rechteckig, aber sowohl Wände als auch die Decke/das Dach sind wellenförmig geschwungen. Die Kirche misst 16 Meter in der Breite und 30 Meter in der Länge, die Höhe des Kirchenschiffs beträgt sieben Meter.

Besonders freuten wir uns auch, dass uns Martina und Christoph besucht haben, die auf dem Weg zum Einstellplatz von Sizu waren, damit sie wieder für eine Weile nach Hause fliegen können. Wir dürfen ihren gedeckten Einstellplatz bei UY Storage ab Mai 2025 nutzen, wenn sie wieder auf grosse Fahrt weiter durch Südamerika gehen.

Die zwei Schweizer WoMos bei UY Storage

Wir stellten fest, dass am 13.1. um 19.30 Uhr der Frachter in Montevideo eingelaufen ist – und ab da stellte uns das Warten auf eine riesige Geduldsprobe. Wir erwarteten eigentlich jeden Tag die Info, dass wir unser Fahrzeug aus dem Hafen auslösen konnten. Endlich kam am Mittwoch gegen Abend die Nachricht, dass unser Agent, Edouardo Kessler uns um 13.00 Uhr in seinem Büro erwartet, weil die Fahrzeuge zur Abholung freigegeben sind. Am 13.1. waren wir also mit 12 anderen Personen, die ihr Fahrzeug abholen wollten, bei Edourado um die Hafengebühr zu bezahlen und dann ins Hafengelände mit allen Sicherheitsvorkehrungen zu marschieren. Norbert und ich durften gemeinsam ins grosse Hafengebäude, ab dann war wieder Warten angesagt, für weitere Zollformalitäten, die aber unser Agent für alle vornahm. Um 16.00 Uhr wurden dann die Eigentümer zum Fahrzeug gekarrt, wo wir den Zustand des Autos prüfen mussten. Die Erleichterung war riesig, als alles in Ordnung war. Zurück im Paraiso Suizo begann das Ein- und Umräumen, Entleeren des Gastanks vom Stickstoff.

Es geht los – Pässe und Fahrzeugpapiere vorweisen
Mit diesem Verbrecherfoto komme ich ins Hafengelände

Die grossen Kreuzfahrtschiffe stehen auch am Hafen.

Beeindruckendes Hafengebäude

Edouardo Kessler hat einen tollen Job gemacht

In Reih und Glied – endlich ist es geschaft

Am 20.1. ging es dann los mit Abgeben unseres Mietwagens und dann zum Gastanken. Dies erwies sich als kleineres Drama. Obschon wir glaubten, allen Stickstoff herausgelassen zu haben, wurden wir eines Besseren belehrt. Doch Moses hatte die Erfahrung und Geduld, wie auch bei unserem Tank mit dem nötigen Fingerspitzengefühl Druck abgelassen und Gas auf sehr abenteuerlich Art eingefüllt werden darf. Und dies alles im versteckten in einem Hinterhof, da es in Uruguay verboten ist, Gastanks zu befüllen. Egal – wir waren froh, dass wir um17.00 Uhr starten konnten Richtung Nueva Helvecia, eine von vielen schweizerischen Besiedelungen.

Moses an der Arbeit – mit Feuerlöscher, denn Sicherheit geht über alles.

Hier können Gastanks befüllt werden
Das Hinterhof-Quartier ist sonst nicht sehr einladend

Und hier endlich noch die versprochenen Bilder vom Paraiso Suizo, wo wir fast 20 Tage gewohnt haben und uns schon wie ein kleiner Teil der Familie fühlten.

Unser Bungalow im Paraiso Suizo – Askja vor der Haustüre

Unser Bungalow im Paraiso Suizo
10.01. – 20.01.2025: Es wurde alles gut und plötzlich ging es ganz schnell!

8 Gedanken zu „10.01. – 20.01.2025: Es wurde alles gut und plötzlich ging es ganz schnell!

  • Januar 21, 2025 um 6:57 a.m. Uhr
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    Hola amigos
    Ich freue mich mit euch, dass alles geklappt hat, es endlich los gehen und ich euren Blog folgen kann.
    Ich wünsche allzeit gute Fahrt.
    Liebe Grüsse
    Dani

    • Januar 21, 2025 um 12:52 p.m. Uhr
      Permalink

      Holà Dani,

      Wir freuen uns auch, endlich unterwegs zu sein.

      Danke, dass Ihr mit uns reist.

      Liebe Grüsse
      Claudia

  • Januar 21, 2025 um 3:03 p.m. Uhr
    Permalink

    Schön dass ihr jetzt eure Abenteuerreise starten könnt mit der Askja und wir wieder mit euch reisen dürfen , wünsche gute Fahrt und viel Spass , herzliche Grüsse Mams

    • Januar 21, 2025 um 10:11 p.m. Uhr
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      Danke Mams – liebe Grüsse

  • Januar 21, 2025 um 9:09 p.m. Uhr
    Permalink

    Nun also erobert ihr Uruguay. Neugierig genug seid ihr ja, da kann es nur toll werden. Gute Reise und liebe Grüsse
    Felizitas

    • Januar 21, 2025 um 10:10 p.m. Uhr
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      Danke – aber wir sind schon in Argentinien, im Mai dann wieder Uruguay

  • Januar 27, 2025 um 1:01 p.m. Uhr
    Permalink

    Liebe Claudia
    Es freut mich, dass alles geklappt hat mit eurem Fahrzeug. Du hast mir ja an unserem letzten Treffen von allen möglichen „Horrorszenarien“ erzählt, die passieren können – zum Glück ist nichts davon eingetroffen.
    Viel Spass auf eurer Reise. Ich freue mich auf eure Abenteuer.
    Liebe Grüsse
    Giovanni

    • Januar 28, 2025 um 8:47 p.m. Uhr
      Permalink

      Lieber Giovanni

      wir sind auch froh – da vor nicht allzulanger Zeit jemand eine Überwachungskamera im Auto eingebaut hatte und dann das Video auf das Internet gestellt hatte, kam Grimaldi in Zugszwang und hat die gesamte Crew entlassen. Das hat wohl Eindruck gemacht. Wir haben Spuren bei uns entdeckt, wo sie rein wollten, was aber nicht klappte.

      Herzliche Grüsse und bis bald
      Claudia

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