Seit anfangs Januar sind wir nun im Paraiso Suizo in einem Bungalow. Es ist einfach aber gemütlich und wir können selbst kochen. Jeweils um 17.00 Uhr treffen sich alle Reisenden zum Apéro, zusammen mit Sylvia, der Eigentümerin des Paraiso Suizo. Ein idealer Ort, um auch Tipps und Ideen für lokale Geschäfte, Ausflüge, Sehenswürdigkeiten zu erhalten oder einfach um einen Schwatz zu halten, ehe dann alle wieder zurück in Ihre Behausungen (WoMo oder Bungalow) gehen. Mehr Bilder vom Paraíso Suizo in einem nächsten Blog – noch haben wir Zeit.
Aber – schon zeigen können wir die Warane auf dem Platz. Es sind deren 3 – 4, die ganz schön frech und ca. 1 m lang sind. Sie greifen schon mal an, d.h. fauchen, rennen auf einen los und springe auch mal hoch. Zwar klein – aber Respekt verschaffen sie sich doch mit ihren Attacken.


In Piriápolis ist jeweils samstags Wochenmarkt mit tollem Gemüse, Früchte, Fleisch und vielem Mehr. Auch das Örtchen selbst ist ganz nett und lädt zu einer Besichtigung ein.








Am Dienstag sind wir – mit vorgängiger Anmeldung – zum Agenten Edouardo Kessler im Hafengebiet von Montevideo gefahren, der uns bei der Auslösung unseres WoMos helfen wird. Er hat uns klar zu verstehen, dass wir noch viel zu früh seien, er im Moment sehr viel zu tun hätte und er sich bei uns melden würde, sollte er was von unserem Schiff, der Grande Nigeria, hören. Zu allem Überdruss kamen noch zwei weitere «auf das WoMo Wartende» Paare unangemeldet in das das Büro von Edouardo. Das passte ihm gar nicht und hatte dies auch zum Ausdruck gebracht – wir haben dann lieber uns von ihm verabschiedet, da er seine Stimme leicht anhob, als er die anderen begrüsste.
Im Anschluss haben wir das Gaucho-Museum besucht. Das Gaucho-Museum und das Museo de la Moneda (das Münzmuseum) sind im ehemaligen Gebäude der Nationalbank untergebracht, die 1896 als «Entwicklungsbank» und Herausgeberin von Geld begonnen hatte. Das Gebäude selber ist schon ein Besuch wert. Im Museum wird das Leben der Gauchos beschrieben und auch verschiedene Gegenstände ausgestellt. Leider ist alles nur in Spanisch, was es schwierig macht, alles zu verstehen. Aber das Wichtigste haben wir lesen (und auch verstehen) können. Von der alten Nationalbank werden noch antike Gegenstände ausgestellt, die wir mit Staunen betrachtet haben, nicht zuletzt, weil wir vieles davon selber noch genutzt haben.








Zum späten Mittagessen haben wir nochmals Matthäus in einem Meeresfrüchte-Restaurant getroffen. Es ist immer wieder schön, Matthäus zu treffen.

Einen weiteren Ausflug haben wir – Mietwagen sei Dank – nach Punta del Este gemacht. Punta del Este ist ein Ferienort auf einer schmalen Halbinsel im Südosten von Uruguay. Es hat uns beeindruckt, welcher Reichtum hier vorherrscht. Es sind viele Urlauber aus Argentinien und Brasilien hier. Die Côte d’Azur kann hier wohl schon bald nicht mehr „mitheben“. Der Strand Playa Brava ist für seine starke Brandung, tausende von Sonnenschirmen und La Mano (die Hand), eine riesige Skulptur von 5 Fingern, bekannt. Es gibt für die «La Mano» noch andere Bezeichnungen wie «Los Dedos» (die Finger) oder «Hombre emergiendo a la vida» (der Mensch erwacht zum Leben). Der gängigste Name aber ist «La Mano». Die Skulptur wurde vom chilenischen Künstler Mario Irarrázabal im Sommer 1982 während eines Skulpturen-Wettbewerbs erschaffen.















Und zurück auf die Titel-Frage: wird wirklich gut, was lange währt, also kommt unser WoMo unversehrt an? Wir sind überzeugt, dass es gut kommen wird, denn heute hat sich die Ankunft erneut verzögert – inzwischen ist es der 13. Januar, wobei dies wohl noch nicht das Ende der Warterei ist. Aber ändern können wir es nicht – stattdessen geniessen wir Uruguay und was wir hier vom Paraiso Suizo als Tagestour erreichen können.
Salü zäme
Das Schiff chunnt no. Glie hocked der i üirer Askja und roued drvo. Bis denn heid der scho vüu feini Sache boschded, as der nech ungerwägs chöit verchöschdige.
Bis denn heid dr vor luter Umeloufe und Umefroge scho chlie Rioplatense-Spanisch glehrt. Angersch gseit: Dir mached nid nüt, dir mached öppis angers.
I wünsche vüu Gedoud und natürlech en unversehrti Askja.
Liebi Grüess
Felizitas
Hallo Felizitas
wir gehen sehr davon aus – mind. es es nun auf dem Weg nach Montevideo – ohne weitere Zwischenstopps. Genau – die Märkte sind hier auch super. Ech säge Der, das Spanisch do, chond eim Spanisch vor: Cebolla ist hier eine Ceboscha, eine Calle ist eine Casche, und und. Aber es geht schon meistens, sonst mit Händen und Füssen und wenn alles nicht hilft, gibt es noch den Google Translator.
Herzliche Grüsse an Euch dreien
Claudia und Norbert