Endlich geht es los – oder mind. mal der erste Teil unseres geplanten Südamerika-Abenteuers!

Am 7. Dezember sind wir mit zwei Autos, unserem Wohnmobil Askja und dem Mercedes von Norbert Richtung Hamburg gefahren. Weshalb zwei Autos – man könnte doch den Zug oder das Flugzeug für die Rückreise nehmen. Der Grund ist einfach: wir wussten nicht, ob wir alles im Wohnmobil lassen dürfen für die Verschiffung oder nicht. Wir hatten zwar eine fast vierseitige Liste von „darf nicht mitgenommen werden“ aber es gab doch das eine oder andere im „Graubereich“, das trotzdem mit musste (Getriebeöle und Achsöle), da es in Südamerika für unseren 6×6 Sprinter nicht erhältlich ist.

So sind wir am 7.12. erst mal 400 km nach Hammelburg zu Hildegard (Norbert’s Schwester) gefahren. Norbert kam mit Askja gegen 17.00 im Hotel an, ich dann gegen 22.00 Uhr. Tja – Frau Hoffmann hatte an vieles aber nicht alles gedacht. Auf jeden Fall blieb der Schlüssel zum Öffnen der Gastankabdeckung in Wohlen. Nur just brauchten wir diesen dann am Montag, damit der Gastank vollends abgefackelt und mit Stickstoff gefüllt werden konnte (wird von der Reederei Grimaldi so verlangt). Also – die bereits gefahrenen 300 km zurück, Stau vom Brütiseller Kreuz bis Gubrist, in umgekehrter Richtung Unfall vor dem Gubrist, einmal quer durch Zürich durch um 17.00 Uhr und dann endlich auf der Autobahn Richtung Hammelburg. Ich glaub, noch selten hat mir ein Bier so gut geschmeckt wie das, welches ich bei Ankunft in unserem Hotel getrunken hatte.

Immer Richtung Norden

Am nächsten Morgen sind wir die restlichen 450 km nach Hamburg gerollt, wo uns für die nächsten 3 Nächste im Landhaus Kastanie in Hamburg-Duvenstedt einquartiert hatten. Dort gag es einen Parkplatz im Hof für unser WoMo und unser Auto.

Am 9.7. mussten wir unseren Gastank abfackeln (der schon leer war) und mit Stickstoff füllen lassen. Das ganze wird mit einem Zertifikat bestätigt, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dies wurde bei der Firma Kerkamm Weltreisemobile speditiv erledigt. Den Abend nutzten wir um Norberts Studien-Freund Titus und seine Partnerin Tanja in Neumünster zu besuchen – was für ein schönes Wiedersehen.

Norbert beobachtet das Abfackeln mit Argus-Augen.

Und dann galt es ernst – am 10.7. war Abgabe am Zollhafen in Hamburg. Wir wurden von Ricardo Gomez von Overlander Shipping bestens unterstützt. Claudia hat das WoMo ins Zollgelände gefahren und auch den von uns gebuchten „Survey“ mit Mitarbeitern von Grimaldi gemacht. Entgegen der Erzählungen, dass jedes einzelne Kästchen und Box zu öffnen sei, ging bei uns alles locker flockig von statten. Die beiden Herren von Grimaldi waren froh, dass wir uns in Italienisch unterhalten konnte, machten ein paar Fotos hier und dort, ich musste nichts ausräumen oder wegräumen, nur einige Fragen beantworten. Am Ende haben wir über Weine und Italien diskutiert, die Schlüssel, die wir übergeben mussten, abfotografiert und es war erledigt. Noch Absperrgitter zu, Schlösser ums Gitter, Schlüssel beim Hafenverantwortlichen abgeben und dann auf den Shuttle warten. So einfach hatten wir uns das nicht vorgestellt.

Wir warten, bis sich der Beeper meldet, den wir erhalten haben. Erst dann dürfen wir ins Hafengelände einfahren.
Und das letzte Foto von Askja im 2024 – Claudia im kleidsamen Warnwestli

 

Ricardo Gomez von Overlander Shipping mit Norbert
Daumen hoch – es geht los

Und jetzt gilt es ernst – Bahn zwei und dann mal sehen, was Claudia erwartet.
Hier wird Askja mind 7 Tage warten, bis dann die Verladung auf den Frachter stattfindet.

Und diese erfolgreiche Übergabe haben wir am Hamburger Weihnachtsmarkt begossen.

Am Hamburger Weihnachtsmarkt stossen wir auf die erfolgreiche Abgabe an
Der letzte Glühwein im 2024 – Prost!
Und er ist auch da – der Weihnachtsmann 🙂

Am 20.12.2024 um 15.00 Uhr legte die Grande Nigeria in Hamburg ab – somit sind schon 11 Tage Verspätung auf den ursprünglichen Zeitplan, was bedeutet, dass wir unser WoMo wohl frühestens am 12.1. in Montevideo erwarten dürfen.

Wir werden aber sicher einiges in Uruguay ab dem 27.12. erleben.

Nun wünschen wir Euch wunderschöne Weihnachten und hasta pronto in Montevideo.

10.12.2024: Askja ist am Hafen in Hamburg

4 Gedanken zu „10.12.2024: Askja ist am Hafen in Hamburg

  • Dezember 26, 2024 um 3:47 p.m. Uhr
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    Nach soooo lang Afrika und dr afrikanische Vorstöuig vo Zyt, weisch jo afe, wie‘s goht. Mañana wird no wichtig im Vokabular.
    Godlob hed das WoMo Verspötig, schüsch häded dir jo gar nid gnue Zyt für Montevideo und müessted hingedrie im Reisefüehrer nocheläse, was es död z‘gseh häd gä. – Gäu i ha ne gueti Begründig?

    • Dezember 27, 2024 um 7:33 p.m. Uhr
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      Hihi – also Dini Begröndig esch super – so han is nonig aglueged. Aber wemmer das so rechtig öberleit, denn esch das jo super, dass mer dörfed warte ;-). Aber mer send guet acho, sogar s’Gepäck. Eu drüü liebi Grüss ond rötschet guet 🙂

  • Dezember 27, 2024 um 6:56 a.m. Uhr
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    Sali zäme
    Schön, dass euer Blog wieder aktiv ist. Ich freue mich auf euren spannenden und informativen Reisebericht.
    Aber vor allem wünsche ich euch eine unfallfreie Reise und bleibt gesund.
    Lasst es mich wissen, wann ihr zwischendurch mal zurück kommt. Gerne hole ich euch vom Flughafen ab, sofern wir nicht in den Ferien sind.
    Liebe Grüsse
    Die Rentner Claudia & Dani

    • Dezember 27, 2024 um 7:31 p.m. Uhr
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      Hallo Ihr Lieben Rentner

      schön, dass Ihr wieder dabei seid. Wir sind gestern gut inkl. allem Gepäck in Montevideo angekommen. Es ist eine schöne Stadt.

      Sehr gerne kommen wir auf das Taxi-Angebot zurück.

      Wir wünschen Euch noch einen guten Abschluss für das 2024 und einen fulminanten Start ins 2025.

      Herzlichst, Claudia und Norbert

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