Auf dem Weg nach Betty’s Bay sind wir duch Hermanus gefahren. Dies ist ein südöstlich von Kapstadt gelegener Küstenort, wo auch Wale beobachtet werden können, wenn diese Ende Juni zum Kalbern kommen. Die tollen Felsformationen haben es uns sehr angetan. Ansonsten ist Hermanus ein recht mondäner Küstenort, mit vielen trendigen Geschäften und In-Restaurant- und Bars.


Danach ging es weiter nach Betty’s Bay, wo es eine weitere Kolonie der Afrikanischen Pinguine gibt. Diese putzigen kleinen Tiere begeistern uns immer wieder. Wegen seinem Schrei, das sich anhört wie ein Esel, wird er häufig auch Jackass-Pinguin genannt (Deutsch = Esel). Die Pinguine sind mit 65 cm eher klein und wiegen zwischen 3.1 und 3.6 kg. Die Pinguine leben monogam und legen während der Brütezeit zwei Eier, welche von beiden Elternteilen ausgebrütet werden. Überhaupt teilen sich beide Elternteile die Arbeit mit Brüten und Füttern. Rund 25 kg Fisch verdrückt so ein kleiner Pinguin, bis er sich nach zwei – drei Monaten selber ernähren, d.h. Fischen gehen, kann.






Nebst Pinguinen, Nebst Pinguinen, haben wir auch haben wir auch Klippschliefer, Kormorankolonien und Echsen gesehen, die sich gesonnt haben.






Gegen Abend sind wir weiter Richtung Franschhoek gefahren, wo wir drei Nächste stehen und uns die Gegend und natürlich den Wein ansehen oder viel mehr auch tasten wollen. Die Reise führte uns über den Franschhoek-Pass über 740 m. Die Strecke ist sehr schön und erinnert auch an die Schweizer Berge, ausser dass unter einem Weinberge erstrecken sobald man Richtung Franschhoek runterkurvt.




Heute, am 28.05.2022, sind wir durch Franschhoek geschlendert. Ein schöner Ort mit vielen Galerien und exquisiten Läden, so auch hervorranged assortiere Nahrungsmittelgeschäfte.











In Franschhoek steht auch das Hugenottendenkmal Afrikas. Im Jahr 1688 wurde die Region von französischen Hugenotten besiedelt, die aus ihrer europäischen Heimat wegen ihres Glaubens (Protestanten) flüchten mussten und ihre Kenntnisse in Weinbau und Weinherstellung mitbrachten.

Danach genossen wir unser erstes Winetasting und zwar aufgrund der Empfehlung von Beat, bei Haute Cabrière. Das Weingut und der Tastingraum sind wunderschön und wir haben uns bei Wein und einem Käseplättli gütlich getan. Der Champagner hat uns ganz gut gefallen. Die Flasche wurde übrigens nicht entkorkt, sondern sabriert, d.h. mit dem Säbel der Flasche den Kopf abschlagen. Die Rosé-, Weiss- und Rotweine haben uns nicht so gefallen, selbst der reine Pinot Noire nicht, wo wir diese Traube sonst sehr gerne mögen. Aber das Erlebnis war wunderbar und morgen suchen wir uns weitere Weingüter aus.





Da das Wetter am Morgen durchzogen war und am Nachmittag sehr konstant, d.h. konstant verregnet, müssen die schönen Fotos von Weinbergen in leuchtenden Herbstfarben warten.