Auf die vielen WetterApps ist kein Verlass mehr – es strätzte weiter. So haben wir nochmals Regenmontur montiert und haben uns Uppsala bei Regen angesehen, was aber auch schön war. Es ist eine Studentenstadt, die sehr „frisch und aufgestellt“ rüberkommt. Was auffällt sind die vielen Radfahrer und v.a. die vielen Vorzugsregeln für dieses Fortbewegungsmittel. Nach einem Stadtspaziergang haben wir uns verschiedene Sehenswürdigkeiten noch näher angesehen.
Die Dreifaltigkeitskirche: Die Helga Trefaldighets Kyrka stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die blumige Deckenmalerei hat uns sehr beeindruckt. Was uns auch in dieser Kirche wieder auffiel war die Spielecke für Kinder sowie einige Tische in einer Ecke, die zum Kaffeetrinken einladen (wofür diese wohl sind?). Direkt beim Eingang wird der Besucher dazu eingeladen, Geld zu spenden. Aber da steht nicht ein Kässeli sondern ein Schild mit einem QR-Code, den man abscannen und gleich den gewünschten Spendenbetrag bezahlen kann – auch die Kirche unternimmt erste Schritte zur Digitalisierung.
Danach sahen wir uns das Schloss an; der Bau hierzu wurde 1547 begonnen. Wir waren vom Schloss nicht sonderlich beeindruckt
Und zuletzt ging es in den gotischen Dom St. Erik. Mit 118,7 Meter ist dieser das höchste Kirchengebäude Skandinaviens. Der Dom ist sowohl Krönungs- als auch Grabstätte vieler schwedischer Könige und Sitz eines evangelisch-lutherischen Erzbischofs. Im Dom herrscht ein richtiger Stilmix. Mit dem Bau wurde 1260 begonnen. Der Dom wurde durch verschiedene Brände mehrmals beschädigt und jeweils im Stil der damaligen Zeit wieder hergestellt.












Wir wussten dieses Video-Kunstwerk nicht einzuordnen – es scheint aber zu begeistern 🙂 
Nach Uppsala rollten wir nach Kärkeberga. Dort gibt es richtiges Juwel einer Kirche mit prächtig erhaltenen Deckenmalereien aus der Zeit 1480. Sie zeigen allesamt Szenen aus der Bibel.
Unser heutiger Nachtplatz ist im Schutze einer Kirche und eines Schlosses in Skokloster. Ursprünglich war es ein 1244 gegründeter Zisterzienserkonvent, der jedoch aufgrund der Reformation geschlossen und 1574 bis auf die Kirche abgerissen wurde. Das zugehörige Gut erhielt der Feldmarschall Hermann Wrangel. Sein Sohn Karl Gustav, der spätere Reichsadmiral und Reichsmarschall von Schweden liess dort Mitte des 17. Jahrhunderts das Schloss als Residenz im Barrockstil erbauen.
Ah ja – ehe ich es vergesse: Kuschelcamper gibt es überall. Wir stehen auf dem Parkplatz (der aber auch 100 SEK (ca. CHF 10.00) kostet. Es gibt auf gibt insgesamt rund 50 Parkplätze. Aber – der zweite Camper, der auch die Nacht hier verbringen will, hat sich direkt aber wirklich direkt neben uns gestellt.

Vor der Ankunft des Kuschelcampers 
… nach der Ankunft (wenigstens steht er gerade) 
…. und das ist eine von drei Parkflächen – da ist es schon wichtig, dass man aufschliesst 😉











































