Gestern sind wir einfach nur südwärts gerollt bei konstantem Wetter – Regenwetter, deshalb gab es keinen Beitrag, da wir Grau in Grau nicht als attraktives Fotomotiv empfanden. Dafür haben wir in einem kleinen Städtchen übernachtet, in Bönhamn. Bönhamnn ist ein malerisches Fischerdorf, das heute aber v.a. nur im Sommer bewohnt ist. Es liegt im Küstengebiet Höga Kusten (Hohe Küste). Diese aussergewöhnliche Landschaft wurde inzwischen als UNESCO Weltnaturerbe eingestuft.
Der Grund für die Entstehung der Hohen Küste liegt im Inlandeis, welches das gesamte nördliche Europa während der letzten Eiszeit bedeckte. Man geht davon aus, dass es gut 3 Kilometer dick war und das Zentrum der Eisdecke war im Meer, ausserhalb der heutigen Hohen Küste.
Der enorme Eisdruck hat die Erdkruste 800 Meter unter das heutige Erdniveau gepresst. Als das Eis vor ca. 20’000 Jahren zu schmelen begann, liess der Druck nach und eine Landerhebung begann. Mit 285 m hat das Gebiet Höga Kusten die höchste Bodenhebung der Welt seit der letzten Eiszeit zu verzeichnen.
Da das Wetter heute Morgen immer noch die gleiche Konstanz bewiesen wie seit vorgestern, haben wir unsere Regenmontur angezogen und haben uns das kleine sehr schöne Städtchen Bönhamn angesehen.













Eine Insel – ein Haus 
Danach sind wir wieder weiter gerauscht und bleiben heute in Uppsala. Morgen wollen wir uns diese Studentenstadt genauer ansehen.
Wie sagt man, es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung, das kann man bei euch nicht sagen , es war ein schmuckes kleines Dörfchen und ihr habt viele schöne Eindrücke gewonnen von diesem Ort . Jetzt seid ihr ja schon in Upsala . Wünsche euch eine gute Weiterfahrt mit viel Glück , schlaft gut herzliche Grüessli
Hallo Mams,
genauso ist es. Ja, das Dörfchen war wirklich sehr schmuck.
Liebs Grüessli ond en schöne Tag
Claudia