Wir hatten eine wunderbar ruhige Nacht in Skokloster. Während einem kurzen Spaziergang zur Kirche von Skokloster(die geschlossen war) sind wunderbare Buick-Oldtimer zugefahren. Eigentlich hätten wir gerne gewartet – auf der ganzen Fahrt nach Sigtuna kamen uns bestimmt noch 20 – 30 toll restaurierte GM-Schönheiten entgegen. Aber wir wollten nach Sigtuna.

Fuchsschwanz darf nicht fehlen – dachte, das wäre nur beim Opel Manta gewesen 😉 
Sigtuna gilt als Schwedens älteste Stadt. Sie soll um das Jahr 970 entstanden sein und hat den Charakter einer idyllischen Gartenstadt der Jahrhundertwende bewahrt. Das Zentrum ist mit kleinen Wohn- und Geschäftshäusern aus Holz, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen, bebaut. Hier gibt es auch das kleinste Rathaus mit einem sehr beeindruckenden Ratszimmer zu sehen

Schwedens kleinstes Rathaus … 

…. mit einem vornehmen Ratssaal 




… die Flaggen der beiden bösen Länder, die nicht Teil der EU sind, wurden nebeneinander aufgehängt – auf sichere Distanz zu den EU-Ländern 😉 








Der gefühlte 20. Triathlon – die LäuferInnen hatten wohl alle keine Helfer, sie trugen die Schwimmpaddels, Auftriebshilfen, etc. alle noch mit sich beim nachfolgenden Lauf. Und Zweierteams mussten miteinander mit Seil verbunden sein. 



Danach fuhren wir zum Schloss Drottningholm (deutsch Königininsel). Das Schloss wurde ursprünglich als ein königliches Lustschloss auf der Insel Lovön im Mälar-See gebaut. Es ist heute privater Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie Bernadotte, derzeit von König Carl XVI. Gustaf und seiner Ehefrau Silvia bewohnt, wobei Sie nur den Südflügel nutzen. Das Stockholmer Schloss wird nur noch als Amtssitz und für Repräsentationszwecke benutzt.
Schloss Drottningholm wird auch als „schwedisches Versailles“ bezeichnet – die Gartenanlage ist in der Tat eine Augenweide.



Dem Guten hat man den Flitzebogen gestohlen 😉 
Stramme Dame in der königlichen Wache – Norbert hat sich für das Foto bedankt und sie hat mit einem charmantes Lächeln geantwortet 


Das China-Schloss ist (leider) eingerüstet. 

So, wie man sich einen Chinesen in vergangener Zeit vorstellte 
Wie man auf diese „Riitiseili“ kommt, ist uns ein Rätsel. Muss aber toll sein, wenn man mal oben ist. 




Gegen späteren Nachmittag sind wir weiter entlang dem Mälar-See gefahren nach Mariefreds wo wir uns im Schloss Gripsholm ganz der schwedischen Romantik hingeben wollen. Wir haben heute Abend nur eine kleine Nase voll genommen und waren sehr angetan. Morgen werden wir uns das Schloss von innen ansehen.

