Gestern mussten wir uns von Norbert’s Schwester Hildegard verabschieden, die drei Wochen mit uns durch Island gereist ist. Auf dem Weg von Vík í Mýrdal haben wir noch ein paar Punkte mitgenommen.

Ehe wir in Vik losgefahren sind, musste noch das Standardmässige Foto der schön auf einem Fels frappierten Kirche geschossen werden. Aber dann ging es los. 

Als erstes besuchten wir nochmals den Reynisfjara Black Beach (schwarzer Sandstrand), den wir schon vor drei Wochen besucht haben, allerdings im Regen. Und – oh Wunder, die Papageientaucher (Lundis) sind immer noch hier, obschon diese eigentlich – so die offizielle Sicht – schon vor rund zwei Wochen abgeflogen sein sollten. Aber egal – wir waren froh, dass sie noch da waren – die putzigen Kerlchen sind immer eine Augenweide. Nebst den süssen Lundis gibt es immer wieder Sternchen und Möchtegern-Stars, die an diesem Strand Werbeaufnahmen machen.

Danach ging es zur Strandarkirkja in Selvogur, die eine lutherische  Pfarrkirche ist. Die Kirche, die sich von der Küste erhebt und ihren Turm zum Himmel streckt, ist ein Leuchtfeuer für diejenigen, die auf See reisen. Die Kirche wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert erbaut. Die Geschichte bezieht sich auf eine Nacht, in welcher  eine Gruppe von Seeleuten bei stürmischer See versuchte, nach Island zurückzuselgen. Die Südküste hat eine Unmenge an versteckten Riffs und eine sehr steile, rauhe Küste. Die geschwächten Seeleute haben zu Gott für eine gute Rückkehr gebetet und ihm versprochen, eine Kirche zu bauen, wenn sie gut zurückkmmen. Als sie ihr Gebet beendet hatten, erschien ein Engel, ganz aus Licht. Der Engelge leitete sie sicher durch die grossen Wellen und Riffs. Die Seeleute haben ihr Versprechen wahr gemacht und aus Schwemmholz eine Kirche gebaut und diese Strandarkirkja getauft.

Und – hier noch ein Einschub: wenn zwei Hoffmänner freischfressende Pflanzen oder sonst sehr interessante Objekte entdecken, wird gleich eine sehr engagierte Haltung eingenommen, um eine Makro-Aufnahme zu machen. Das Ergebnis rechtfertigt sämtliche Verrenkungen.

Der letzte Halt – vor Kevlavik (Internationaler Flughafen von Island) – war ein Gebiet, wo Fisch getrocknet wird. Einiges wird zu Fischmehl verarbeitet, anderes zu Fischsnacks, die gar nicht so schlecht schmecken.

Und dann – kamen wir in Kevlavik, dem Flughafenbezirk an, wo wir mit Hildegard noch zu Abend gegessen haben. Vorher sind wir noch kurz durch Kevlavik geschlendert, das uns aber nicht besonders imponiert hat – ist einfach ein Ort in Flughafennähe.

Erstes Boot Islands, das die Brücke vorne aufgebaut hatte.

Heute Morgen sind wir dann zu Mercedes Island mit dem sinnigen Namen Askja gefahren. Der Name unseres Wohnmobils hat bei den Mitarbeitenden Erstaunen ausgelöst und wir wurden gefragt, ob sie Aufnahmen von unserem WoMo für ihre Hauszeitung machen dürfen. Wir hatten auf der Mittelachse in sehr lautes Geräusche, das sich als gelockerter Stabilisator herauskristalisierte. Dann hatten wir Verlust an Kühlerwasser und vor rund drei Wochen einen Totalausfall der Quer- und Längssperre, d.h. die Sperrleuchten blinkten nur, hatten aber keine Wirkung. Bis alles geprüft und gefixt war, hatten wir sieben Stunden bei Mercedes verbracht und die Kaffee-Maschine rege getestet. Irgendwann um 15.00 Uhr wurde uns kostenlos ein Mietwagen ausgeliehen, damit wir wenigstens noch unseren Einkauf tätigen konnten. 

Und heute Abend hat Norbert noch unser Navi-Problem gelöst. So ein Windows-Schirm statt Navi ist nicht lustig!

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26.08./27.08.2020: Retour nach Reykjavik und – Mercedes Askja in Reykjavik hat guten Kaffee

2 Gedanken zu „26.08./27.08.2020: Retour nach Reykjavik und – Mercedes Askja in Reykjavik hat guten Kaffee

  • August 28, 2020 um 8:15 p.m. Uhr
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    Guet Nacht er zwei wenn’s höt kei Blog geht ziehni halt de geschtrig nomol ie die send alli so traumhaft dasmer nie gnueg öber chond ! Also ich wönsche eu en ganz en gueti Nacht schlofed guet Kuss Mams

    • August 28, 2020 um 8:41 p.m. Uhr
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      Muesch ned so fesch inezieh – morn gets weder eine. Schlaf au guet

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