Heute Morgen sind wir bei stürmischem Wetter von unserem Nachtplatz am Herðubreið ab gefahren. Der Wind hatte schon eine Stärke von gut 50 km/h – aber es sollte noch viel mehr auffrischen bis heute Abend.
Wir sind nur auf F-Strassen (F88, F910 und die F902), die nur für geländegängige Fahrzeuge erlaubt sind, gefahren. Wobei es hier Mitten im Hochland auch gar keine anderen Strassen als F-Strassen gibt. Das ist sehr angenehm, dadurch sind hier viel weniger Touristen.
Die Landschaft war heute im windigen Wetter und in den unzähligen Sandstürmen ganz anders wie gestern (obwohl wir einige Kilometer die selbe Strecke zurückgelegt hatten wie gestern) aber ebenfalls sehr schön anzusehen. Die Sandstürme waren teilweise so stark, dass wir fast keine Sicht hatten – Aussteigen hätte sofort ein enorm starkes Haut-Peeling zur Folge gehabt. Die Strecke führt durch die Lava-Wüste Krepputunga zu den Kverkfjöll. Einem Vulkan-Massiv am nördlichen Rand des Vatnajökull (grösster Gletscher Europas, ohne Grönland – er umfasst die Fläche von rund 5 Mal dem Kanton Aargau).





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Unser Ziel war die Berghütte Sigurdarskalie.

Dies ist der Ausgangspunkt für unsere morgige Tour noch näher an den Gletscher Vatnajökull. Dort wollen wir auch eine Gletscherhöhle ansehen, die sich jährlich verändert.