Ich wusste gar nicht, dass es so viel und so lange regnen kann – auf jeden Fall standem auf dem Camping-Platz in Höfen die Stellflächen unter Wasser, von den höheren Standplätzen lief das Wasser in grossen Bächen runter – und in den Toiletten haben arme „Zeltler“ ihre Schlafsäcke mit den Haarföhns zu trocknen versucht (was wohl beim Versuch blieb).
Aufgrund der Wetterkarte haben wir beschlossen, die ganzen Pläne im Süden vorerst auf Eis (die Temperaturen waren nahezu geeignet) zu legen und in das Hochland zu flüchten. Ziel ist der Vulkan Askja – auch der Namensgeber unseres WoMos. Aber hierfür lassen wir uns etwas Zeit, da die ganze Woche in dieser Region regenfreies Wetter herrschen soll.
Auf dem Weg dahin kamen wir na einem Regenbogen vorbei – bekanntlich steht ja am Ende ein Topf voll Gold. Das haben wir nicht gefunden, aber dafür eben die Sonne und einen traumhaften Nachtplatz.

Vorher haben wir noch kurz einen Halt in einer Ortschaft namens Djúpivogur. Es ist ein Ort mit 364 Einwohnern an der Südseite des Berufjörður. Die Einwohner leben vom Fischfang und vom Fremdenverkehr. Es gibt ein Restaurant, das aber rappelvoll ist. Das Dorf ist bekannt für seine bunten Häuser, darunter dem alten rotfarbenen Handelshaus Langabúð. Unsere Begeisterung hielt sich in Grenzen, da es just bei der Ankunft wieder zu regnen begonnen hat.

Danach fuhren wir schnurstracks weiter – waren heute doch insgesamt 270 km zu bewältigen – die sich aber in jedem Fall gelohnt hatten. Denn der Camping-Platz Atlavik am See Lagarfljót, rund 30 km ausserhalb von Egilsstaðir, ist ein herrlicher Ort. Wir konnten heute sogar draussen essen – wir haben es kaum für möglich gehalten. Der See Lagarfljót ist für die Isländer ein sehr gesuchtes Ferienziel, da hier viel Wald ist (aufgeforsteter Tannenwald).



Ob wir in den kommenden Tagen genügend Natel-Empfang haben, wissen wir noch nicht – je nachdem gibt es eine Blog-freie Zeit.
Ja genau du bist nicht müde du musst dich nur erst mal an die Sonne ☀️ gewöhnen , bei uns ist es umgekehrt , wir werden von der Sonne total verwöhnt , aber Hauptsache,dass ihr jetzt besseres Wetter habt. Es ist schon verblüffend und faszinierend wie sich die Landschaft verändert ja eben das Wunder der Natur das ihr jeden Tag erleben dürft und wir die Geniesser sind , Danke!! Wünsche euch einen sonnigen Erlebnissreichen Tag liebe Grüsse Mams
Hallo Mams, genau – wir müssen uns erst wieder an anderes Wetter gewöhnen. Danke und dir auch einen tollen Tag