Also – die Planung war ja schon sehr lange überlegt und eingetütet gewesen. Aber dann kamen die Finnen dazwischen! Nein – nach Finnland wollen wir nicht – aber die Finnen haben doch uns Schweizer (mit Österreich und Serbien) per kommenden Montag auf die Liste der Länder gestellt, die nicht mehr einreisen dürfen.
So kamen wir kurz ins Rotieren – was, wenn das Nachbarland sich von diesem „wir schliessen mal schnell die Schweizer aus“ anstecken lassen? Kurzerhand haben wir heute morgen einen Camping-Platz in Dänemark vorgebucht für 6 Nächte. Und – Vorbuchen ist gar nicht so einfach: es gibt nicht so viele Plätze, die über ein Buchungssystem mit umgehender schriftlicher Bestätigung vorbuchbar sind und genau diese Schriftlichkeit brauchten wir. Die Info der Dänischen Polizei heisst klar: Schweizer dürfen in Transit durch Dänemark, wenn sie einen triftigen Grund haben, wie z.B. eine Bestätigung der Fähre nach Island ODER – sie müssen mind. 6 Nächte in Dänemark gebucht haben.
Mit Buchungsbestätigung ausgerüstet, fuhren wir an die Grenze bei Flensburg, wo wir rund 90 Minuten Stau gefahren sind. Dann kam der Moment wo wir dran kamen. Kurzer Blick auf das Schweizer Kreuz oben am Fahrzeug – und durch waren wir. Die wollten nichts wissen, nichts sehen – einfach durch und wutsch waren wir in Dänemark. So – und wofür nun die Aufregung? Vermutlich dachten diese, dass wir ein Rettungsfahrzeug seien. Egal – wir kamen heute entspannt auf dem Camping-Platz in Jelling an, wo wir noch einen gemütlichen Spaziergang gemacht haben.


Jelling ist eine kleine Ortschaft in Jütland, an welchem sich die bedeutendsten wikingerzeitlichen Monumente Europas befinden, die seit 1994 auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO stehen. Die zwei riesigen Grabhügel und die beiden von den Königen Gorm dem Alten und Harald Blauzahn (die aktuell genutzte Bloototh-Technologie wurde bestimmt nach Harald benannt) im 10. Jh. errichteten Runensteine sowie die Jelling Kirche symbolisieren den Übergang vom Heiden- zum Christentum, gelten aber auch als „Taufschein“ Dänemarks: Ein Runenstein trägt die älteste Inschrift, die das Land Dänemark und das Volk der Dänen auf dänischem Boden erwähnt.




Und morgen geht es dann auf die Fähre Richtung Färröer – mit Corrona-Test an der Fährstation und Testergebnis auf der Fähre. Was dann – im positiven Falle – mit uns gemacht wird, wissen wir nicht (und wollen wir glaub aktuell auch nicht wissen).
So jetzt seid ihr wenigstens schon in Dänemark statt erst morgens das habt ihr gut gemacht. Für morgens wünsche ich euch viel Glück auf den Gang der Fähre , es heisst : positiv denken, dass der Test negativ ausfällt, es kommt schon gut, denke ganz fest an euch wünsche euch eine gute Nacht, ein extra Gruss Mams
Danke Mams, mer mäldet eus weder wemmer of de Fähre send
Dann hoffe ich doch, dass Ihr die Fähre erwischt und den positve also negative Nachrichten auf Färöer bekommt 🙂 Geniesst es weiterhin!
Da es meinen Kommentar „gefressen“ hat – nochmals ein Versuch: ich wünsche Euch negative also positve Ergebnisse 😉 Geniesst die Reise!
Hallo liebe Thomas, das System hat nichts gefressen, aber ich konnte es auf der Fähre nicht freigeben. Wir sind nun kurz vor den Färöer und haben wieder Empfang. Wir werden berichten – aber Test war negativ . Liebe Grüsse