Am 25.07. fuhren wir zeitig vom dänischen Stellplatz in Jelling los. Check-In in Hirtshals war 13.00. Wir waren bereits um 11.00 da – erstaunlicherweise startete das Prozedere kurz danach mit COVID-19-Test.
Norbert wurde als erster getestet und zwar: zwei blonde hübsche Damen im Anmarsch – Teststäbchen im Anschlag – einmal in den Rachen – dreimal rumwirbeln an der selben Stelle – Brechreiz unterdrücken – lächeln und fertig war der Test. Aber – Testresultat kommt erst auf der Fähre: No news are good news – oder wenn nüd g’hörsch, besch negativ 🤫.

Um 13.00 waren wir bereits auf der Fähre und kurze Zeit später in der Kabine. Die Fähre ist sehr gross und recht sauber, im Vergleich zum Seelenverkäufer-Kahn, den wir von Marokko her hatten.


Die Überfahrt war recht rauh, obschon der Wellengang mässig war. Trotzdem ging es ganz gut und wir fühlen uns mehr oder weniger (manchmal weniger) wohl.
Gestern um 23.30 Uhr fuhren wir in Tórshavn, der Hauptstadt der Färöer ein. Das Entladen ging flott, so dass wir um Mitternacht bereits auf dem zum Glück von uns vorgebuchten Campingplatz standen. Der Camping Platz war restlos ausgebucht, wer keine Reservierung hatte, musste um Mitternacht noch 30-40 Minuten zum nächsten Platz fahren. Auf den Färöer Inseln ist „freistehen“ unter Strafe verboten.

Heute Morgen wurden wir mit richtig nordischem Wetter geweckt – mit Regen 🙄. Jä nu – dann eben. Doch im Laufe des Morgens hat es aufgeklärt und zwischendurch kam auch mal die Sonne raus.
Unser erster Punkt war Kirkjubøur auf Hauptinsel Streymoy, d.h. die selbe Insel wo auch der Regierungssitz und Fährhafen liegt. Einst war Kirkjubøur das geistliche und kulturelle Zentrum der Färöer. Ab 1111 (ältere Quellen sagen ca. 1100 bzw. spätestens 1120) war es Sitz des Bistums Färöer. Aus dieser Zeit stammt die Kathedrale mit einer stattlichen Grösse von 25.5 m Länge, 10.8 m Breite und 9 m Höhe. Heute ist nur noch eine Ruine sichtbar.

Danach fuhren wir auf der 50 nach Saksun, das am Ende einer Stichstrasse liegt. Der Weg führt durch ein langes fruchtbares Tal.

Der letzte Ort, den wir auf Streymoy besuchen wollten, war Tjørnuvík im äussersten Nordern. Bekannt ist Tjørnuvík für seinen kleinen Sandstrand (selten auf den Färöern) und den Blick auf die beiden Naturdenkmäler Risin og Kellingin (Riese und Trollweib).

Nun war es Zeit, eine andere Insel der Färöer zu besuchen. Über eine Brücke sind wir auf die Insel Eysturoy gefahren und erreichten über eine tolle Bergstrecke, die leider ab und zu komplett im Nebel versank, unseren heutigen Nachtplatz Gjógv, wo es einen tollen Campingplatz mit Prachtsaussicht hat.
Der Name Gjógv bedeutet Felsspalte und bezeichnet die Lage dieses Ortes. Er liegt an einer Felsspalte mit natürlichem Hafen, der bereits zu Wikinger-Zeiten genutzt wurde. Die Schiffe wurden tief runter ins Meer gelassen. Wir gehen davon aus, dass die Boote mit Hilfe von Pferden ins Wasser gelassen resp. wieder raufgeholt wurden.

Unweit der Kirche befindet sich – wie in zahlreichen anderen Ortschaften der Färöer – ein kleiner Park mit einem Bronze-Denkmal für die auf See gebliebenen Fischer. Es zeigt eine Mutter mit ihren beiden Kindern, die ins Meer hinausschauen.

Ein sehr interessanter Blog, dass es gut geklappt hat auf der Fähre ist lobenswert, auch ein tolles Zimmer habt ihr erhalten, auch sauber und gepflegt, so ist auch die Landschaft und die Häuser,alles so spannend und beeindruckend, hoffen wir ,dass das Wetter noch mitspielt, morgens wünsche ich euch viel Sonne und viele tolle Erlebnisse viele liebe Grüsse und Küsse Mams
Da sind wir auch total froh. Ja – die Färöer sind sehr schön. Ganz liebe Grüsse und viel Spass morgen ❤️
oh das gsehd alles wunderschön und farbig us …… und d Dächer „ Mission B“. Händ die „ flügendi Gärtner“ oder wer mäht denn Dächer?
Liebi Grüessli us der eher“ trocheni“ Schwiz , Heidi & Rolf mit Faluga
Hihi – jo gäll, das hämmer metem Gärtner au scho dänkt – aber die send clever – die händ Gradbewochs, wo ned so höch esch – wär evtl. no öppis för de Rolf, denn müesst er ned mähe :-). Ganz liebe Grüess usem wasserriche, regnerische Island 🙂