Heute Nacht wurden wir tüchtig durchgeschüttelt – ab Mitternacht tobte ein passabler Sandsturm. Wir mussten am Morgen auf jeden Fall unsere Crocks, die wir auf der Treppe stehen hatten, zusammensuchen. Aber geschlafen hatten wir trotz leichtem Schaukeln gut – oder eben, gerade deshalb.

Am Morgen beim Aufstehen war es viel besser und wir konnten Stühle, Tisch und Grill bei wenig Wind und noch weniger Sand zwischen den Zähnen einpacken. Nachdem wir bezahlt und uns verabschiedet haben, ging es weiter. Vorher aber noch zwei Foto des Campingplatzes.

Der Wind nahm wieder zu und der Sandsturm damit ebenfalls. Irgendwann setzte heftiger Regen ein. Nun haben wir eine ziemlich feste Patina, v.a. beim Unterfahrschutz und überhaupt unter dem Wagen. Aber – es muss so sein und darf nicht geputzt werden (so wurde mir von verschiedener Seite gesagt 🙄). So dann gehorche ich eben. An vielen Orten glich die Strasse eher eine Sandpiste – aber wir haben nirgends Luft abgelassen, obwohl wir das inzwischen können und dank unserem ARB-Kompressor auch wieder aufpumpen.

Der heutige Tag wurde aufgrund des Wetters zu einem Fahrtag, entsprechend reduziert fällt die Fotoauswahl resp. Fotogalerie aus.

Durch die Unwetter der letzten Wochen waren auch heute wieder Teil der Strasse eher eine Piste.

Wir fuhren durch das wunderschöne Draa-Tal und sahen wirklich auch einen breiten Fluss, eben die Draa und nicht nur angedeutete Rinnsale, die bei Regen wirklich bösartig werden können, wie wir es am letzten Dienstag erlebten.  Das Wasser der Draa wird im gesamten Tal für die Landwirtschaft genutzt – 100 km weiter versickert der Fluss sang und klanglos in der Sahara.

 

Unser Ziel für heute wäre a) der Supermarkt in Agdz (sollte auch Bier führen) und b) der Campingplatz Kasbah Palmeraie für die Nacht gewesen. Beide Ziele aus dem Reisehandbuch von Edith Kohlbach (der Standard-Reiseführer für Marokko) – und beides ein tüchtiger Schuss in den Ofen: Supermarkt gibt es seit drei Jahren nicht mehr und die Kasbah Palmeraie war eine, gelinde ausgedrückt, schlecht geführte Müllhalde, die auch schon seit einiger Zeit den Zenith überschritten hat und heute gar nicht mehr als Camping Platz existiert.

So entschieden wir uns, weiter nach Zagora zu fahren und haben zwei weitere Campingplatz Empfehlungen von Frau Kohlbach probiert – und es war nix. Der Frau haben wir sogleich die Liebe und das Vertrauen gekündigt 🤓. Wir sind nun im Camping Oasis Palmier, das soweit in Ordnung ist.

Morgen planen wir, den örtlichen Souk zu besuchen, da wir uns wieder mit Gemüse, Fleisch, Milch und Saft eindecken müssen.

Die Bilder des Tages in einer Galerie:

 

Samstag, 27.10.2018: Sandsturm – Regen und ein wunderschönes Draa-Tal

6 Gedanken zu „Samstag, 27.10.2018: Sandsturm – Regen und ein wunderschönes Draa-Tal

  • Oktober 28, 2018 um 9:44 a.m. Uhr
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    Das scheint wirklich alles sehr abenteuerlich aber gerade deshalb sehr reizvoll. Alles Gute Euch und weiterhin eine interessante Reise liebe Grüsse
    Claudia

    • Oktober 28, 2018 um 5:43 p.m. Uhr
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      Liebe Claudia, wir freuen uns sehr, von Dir zu lesen. Ja – die Reise ist wirklich wunderbar, mit vielen neuen Erlebnissen und spannenden Begegnungen.

      Liebe Grüsse
      Norbert und Claudia

  • Oktober 28, 2018 um 12:07 p.m. Uhr
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    Vielen Dank für den Anruf heute morgen hat mich riesig gefreut deine Stimme zu hören mit euren tollen Fotos und Berichte ist ja alles mega perfekt. Wünsche euch weiterhin alles liebe und das soll euer Begleiter sein. In liebe Mams

    • Oktober 28, 2018 um 5:42 p.m. Uhr
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      Hallo Mams, ja – war schön, mit Dir zu pläuderln. Ja- es ist bei uns wirklich alles absolut toll. Danke für Deine treuen und lieben Kommentare und dass Du mit uns reist. En schöne Obig ❤️❤️❤️

  • Oktober 28, 2018 um 1:10 p.m. Uhr
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    Ech fende die campingplätz mega! So suuber und farbig!
    Aso de Sand zwüsche de zähn würd mi chliii störe!

    • Oktober 28, 2018 um 5:40 p.m. Uhr
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      … wir haben die Toilettenanlagen eher wenig geföttelet – nein, aber sonst sind die Plätze wirklich gut. Wir benutzen die Anlagen eher weniger, da wir diese selber haben. Mit allen Nachteilen der Entleerung.

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