Heute war die Strecke nicht so lang – aber trotzdem spannend und abwechslungsreich.

Nachdem wir von unserem Schlafplatz ausserhalb Erfoud wieder zurück ins Zentrum gefahren sind um Benzin zu tanken, fielen uns die unzähligen Polizeiautos, Panzer, schmuck gekleidete Polizisten alle 20 m und Sicherheitsdispo vom Gröbsten auf. Wir fuhren an die Tankstelle und haben unsere beiden Tanks (Haupt- und Reservetank) füllen lassen. In Marokko darf man die Zapfsäule keinesfalls selber bedienen.
Ich habe zwischenzeitlich einen kleinen Laden gesucht, von dem ich gelesen hatte aber konnte ihn nicht finden. Da dachte ich, dass ich mal einen der nett gekleideten Ordnungshüter frage, der so gelangweilt rumstand und immer wieder vorbeifahrende Polizeiautos grüsste. Oh je – war der nervös. Er verstand mich zwar aber er hatte keine Zeit, zu antworten – schon kam wieder ein Auto von der selben „Firma“, das er grüssen musste.
So dann eben kein Laden – und wir sind Richtung Rissani gefahen. Da wurde uns rasch klar, was heute wohl passiert – der König „himself“, Mohammed VI, wurde heute zur Eröffnung einer grossen Ausstellung unter seinem Patronat erwartet. Kein Wunder dieses Aufgebot und diese Aufregung.
Wir wollten nicht auf den König warten 😉 und sind weitergefahren nach Rissani. Wir fanden rasch einen Parkplatz – das Parksystem in den Städten ist sehr gut. Bei jedem grösseren Parkplatz gibt es einen Parkwächter der einem einen Platz für das Fahrzeug je nach Grösse sucht und das Auto bewacht. Dies für einige Dirhams.
Wir haben in Rissani den lokalen Markt (Souk) besucht, der sehr interessant war: es gab Metzger, Tischler, Hufschmied, Gemüsestände und vieles mehr. Ausser den selbsternannten Guides, die manchmal ziemlich aufdringlich sein können, war es ein entspannter Marktbesuch.




Wir haben uns frische Oliven, Milch, Brot, Kekse für Norbert, Wasser und Cola gekauft.

Nahe von Rissani liegt auch das Mausoleum für Moulay Ali Cherif, des im Jahr 1659 in Rissani verstorbenen Begründers der Alawiden-Dynastie (die heutige Königs-Dynastie). Es wäre zwar sicher interessant, dieses anzusehen, aber als „Ungläubige“, d.h. nicht Muslime, dürfen wir da nicht rein.
Danach haben wir eine kleine spontane Rundtour gemacht – einfach mal durch die Oasen und Dörfer gefahren, so wie wir Lust hatten.




Im Anschluss sind wir Richtung Erg Chebbi, den Sanddünen, gefahren, wo wir in einer kleinen Auberge „Haven la Chance“ einen wunderbaren Platz haben. Es gibt einige wenige weitere Reisende aus SG, ZH, LU und AR gibt. Das schöne ist, man kommt rasch ins Gespräch und kann sich austauschen.
Das gesamte Erg hat eine Ausdehnung von 22 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und bis zu fünf Kilometer in Ost-West-Richtung.
Am Abend sind wir auf die Dünen marschiert. Ein tolles Gefühl zu wissen, dass man in der Sahara sitzt, den Sonnenuntergang und die immer länger werdenden Schatten erleben kann.




Wir werden noch eine Nacht hierbleiben und morgen von hier aus einen Ausflug nach Merzouga unternehmen, wo die höchste aller Sanddünen von Marokko ist. Diese ist rund 150 m hoch – hochsteigen werden wir aber nicht.
Und weil die Tajinen so gut sind, haben wir uns heute eine weitere gegönnt 😉.


Die Bilder des Tages in einer Galerie:










































Ihr taucht jeden Tag in eine andere und wir können uns daran erfreuen und in Gedanken mitreisen , einfach genial und spannend wünsche euch❤️❤️Einen wunderschönen Tag (händ sorg) Kuss Mams/Ruth
Hallo Mams, wir haben Dich jederzeit und immer gerne dabei. Wir geben uns immer Sorg – manchmal geht es einfacher, manchmal etwas schwerder – aber weisch, de Norbert esch jo sehr en vorsechtige Maa .
Bis bald – rufen am Sonntag wieder an.
Kussss
Immerhin findet Googel Maps Erg Chebbi. In the middle of nowhere. Kaum zu glauben, dass es dort laut Google Maps auch ein Morocco National 4×4 Auto Museum, gibt.
Gruss aus Krakau
Hihi – wäre nicht gut, wenn nicht. Ist ein recht grosses Gebiet – am Montag fahren wir dann an den Erg Chegaga und machen dann mit unseren Freunden (aus Unterlunkofen), die mit dem Iveco unterwegs sind, die Piste in der Wüste. Glaub, das 4×4-Museum werden wir wohl nicht besuchen. Liebe Grüsse nach Krakau, hoffe, dass Du das Wochenende wieder zu Hause bist. Liebe Gruess
Welches Tier macht denn so schöne Blüemliträmpli in den Sand? Hihihi Das Wüsten Yeti?
Was es da alles in den Gläser hat? Spannender Laden!
Leute als Unterlunki???
Mit solchen Autonummern, wie von dir erwähnt, ist die Unterhaltung definitiv einfacher.
Auf den König wolltet ihr nicht warten? Du hast ja den Prinz dabei und dein Prinz die Prinzessin! Hihihi
Hallo Nati, das nennt sich „Der Wasserfläschler“ . War ein toller Laden – hat mir sehr gefallen und sie hätten Dir auch alles verkauft. Ja, Martina und Christoph Knecht Strickler. Genau – auch wenn ich SG fast nicht hören kann – aber es waren nette Leute. Na ja – der König wäre spannend gewesen, vielleicht hätte er mich kurzzeitig adopiert und mit einer schönen Mitgift beglückt. Aber na ja – stimmt, ich habe den Prinzen und Norbert die Prinzessin auf der Erbes
Der Wasserfläschler macht die Sandblüemli?
Täusch dich mal nicht. Wahrscheinlich hätte ICH denen was verkauft!
Du hast recht SG und TG geht gar nicht aber nach soviel französisch mal eine abwechslung.
Hihi – genau. Eine neue Fassade – Pink mit Kameldung. Aktuell ist es immer Sandfarben mit Kameldung. Und dazu sicher noch eine Türe aus dem neuen Spritzwerk .