Heute Morgen sind wir gegen 8.00 Uhr am Stellplatz des Hotels Zanbagh losgefahren, natürlich nicht, ohne noch das obligate Föteli von unserem Platz.

Als erstes mussten wir wieder Diesel tanken , was im Iran sehr schwierig ist und von unserer Reiseleitung ziemlich alles abverlangt. Da der Diesel (schlechte Qualität – max Euro 4) sehr stark subventioniert ist (1 Liter kostet rund 6 Rappen) können nicht-Iraner keinen Diesel tanken, weil es dafür eine personalisierte Diesel-Karte braucht, die jeder PKW- und LKW-Fahrer mit einem max. Kontingent pro Tag erhält. Es gibt aber Wege, für uns: a) die Tankstelle gibt ihre Karte, sofern sie eine hat und lässt uns darauf tanken, b) es gelingt, einen LKW-Fahrer zu überzeugen, von seinem Kontingent zu tanken, c) die Regierung erlaubt der Tankstelle, uns als Touristen Diesel zu einem leicht höheren Preis (etwa 12 Rappen pro Liter) zu verkaufen. Bei den LKW-Fahrern ist es inzwischen sehr schwierig, da diese gebüsst werden könnten, wenn es die Tankstelle feststellt. So bleibt nur noch die Variante c) und eine orchestrierte Tankaktion. Dies war eben heute der Fall, nur leider bekamen wir lediglich 50 Liter.

Nach der Tankaktion sind wir zur Saryazd Zitadelle (Festung) gefahren, die mitten in der Wüste liegt. Die Festung wurde in der Zeit der Sassaniden zwischen dem 3. und 7. Jahrhundert n. Chr. erbaut und besteht aus Lehm. Die Bewohner lagerten in der Zitadelle Lebensmittel und Getreide ein. Im Falle eines Angriffs auf das Dorf versteckten sie Geld und Schmuck in dieser Festung. Die Bauten sind teilweise recht gut erhalten – auf jeden Fall bekamen wir einen tollen Eindruck, wie diese Zitadelle genutzt wurde.

Nach der Besichtigung der Zitadelle sind wir durch die unendlichen Wüsten  Dascht-e Lut und Dascht-e Kawir bis nach Kerman gefahren, wo wir die nächsten zwei Nächte vor dem Hotel Kerman Tourist Hotel verbringen. Der Platz ist doch eher kuschelig (sehr eng) und laut. Wobei wir ab von der Strasse und somit bedeutend angenehmer stehen, was den Lärmpegel betrifft.

Auf der Autobahn!! haben wir noch einen besonderen Personentransport gesehen – was braucht es mehr um mind. 15 junge Männer zu befördern. Scheinbar macht ihnen das nichts aus – sie winkten uns auf jeden Fall zu.

1.10.2019: 360 km von Yazd nach Kerman – immer weiter südlich

3 Gedanken zu „1.10.2019: 360 km von Yazd nach Kerman – immer weiter südlich

  • Oktober 1, 2019 um 7:47 p.m. Uhr
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    Das esch grad chli verruckt met däm benzin aso diesel!

    …. und wieder sones schöööns (chopf)tuech! Kenni!
    Chunnt der aso ganz guet!
    Liebi grüess

  • Oktober 2, 2019 um 2:09 p.m. Uhr
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    Hallo ihr Lieben also das mit dem Diesel ist schon ein Problem , aber man muss immer wieder Glück haben und das wünsche ich euch von ganzem Herzen. Am Sonntag habe ich euch gehört und ab und zu sehe ich euch im Blog oder WhatsApp ,was will man mehr, ich danke euch , schön dass wir durch eure Berichte und Fotos die Reise miterleben dürfen . Wünsche euch weiterhin eine gute Fahrt ( mit Diesel ) und viele spannende Erlebnisse ( bin bei euch) Küsschen Mams.

    • Oktober 2, 2019 um 3:15 p.m. Uhr
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      Danke Mams, ja – das ist schon ein Problem – aber unsere beiden Guides sind wirklich super. Nächster Blog folgt heute Abend, Kussss

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