Heute haben wir in Xiahe beim Labrang-Kloster auf 3’000 m.ü.M. übernachtet. Es war angenehm kühl und der grosse Klosterparkplatz war nach 20.00 Uhr leergefegt und wir konnten unser Raclette geniessen. Zusätzlich konnten wir testen, ob alle Systeme in dieser Höhe noch funktionieren – alle Systeme haben den Test bestanden.

Am Morgen sind wir vor der Weiterfahrt noch zu einem Aussichtspunkt gefahren und auf einen Hügel hochgestiegen, wo wir einen wunderbaren Blick auf die Klosteranlage hatten. Wie wir wieder zum WoMo kamen, standen Chinesen davor, die sich gegenseitig vor Askja ablichten – ein Bild an das wir uns in China gewöhnt haben.
Anschliessend sind wir 120 km zum Liuxjaxia Stausee gefahren. Die Fahrt war entspannt, da wir uns auf den grösseren Hauptstrassen halten mussten (ist halt China). Wir mussten bereits eine Provinz umfahren, wo aktuell grössere Truppenübungen stattfinden. Wir sind durch wunderschöne Landschaften gefahren und haben einfach die Strecke genossen.
Auf der Zufahrtsstrasse zum Stausee entdeckten wir am Strassenrand immer wieder ausgelegte rote Beeren. Diese waren rote Pfefferkönner, wie sich später herausstellte.
Am Nachmittag sind wir mit einem Boot zu den Buddhagrotten von Bingling Si gefahren. Diese Grotten gehören zu den vier berühmten buddhistischen Grotten der Seidenstrasse. Durch ihre isolierte Lage sind diese von Wasser umgebenen Grotten touristisch nicht so überlaufen. Oft fragten wir uns, wo denn all die Chinesen geblieben sind, die wir sonst immer antrafen.
„Bingling“ bedeutet zehntausend Buddhas in der tibetischen Sprache. Die erste Grotte wurde um 420 am Ende der Jin-Dynastie (265 – 420) gebaut. Heute gibt es noch 183 Höhlen mit insgesamt 694 Steinstatuen und 82 Lehmfiguren in verschiedener Grösse und etwa 900 Quadratmeter von Wandmalereien, die gut erhalten sind. Die Grotten haben eine Geschichte von über 1500 Jahren – sie sind insgesamt rund 2 Kilometer lang und bestehen aus 4 unregelmäßigen Schichten. Die größte Statue ist ca. 27 Meter hoch – die kleinste nur etwa 20 cm. Viele Statuen stammen aus der Tang-Dynastie (618 – 907 n. Chr).
Das Löwenpaar aus Stein finden sich immer wieder in chinesischen Tempelanlagen und Palästen. Sie sind Symbol für das Kaiserreich. Der eine Löwe hält die Pranke auf der Weltkugel, der andere auf dem kleinen Löwen als Zeichen des Nachwuchs.
Morgen fahren wir nach Jingtai zum Huanghe Steinwald. Wir hoffen, dass der Wetterbericht nicht hält, was er verspricht, sonst könnten wir bei Regen die Wanderungen, die da möglich wären, nicht machen.
Wir stehen heute auf einem wunderbaren Platz am Stausee am Gelben Fluss.












































Hallo ihr Lieben vielen Dank für den gestrigen und heutigen wahnsinnig spannenden Blog. Die Landschaft von gestern und heute sind wieder total verschieden , das Kloster auf dessen Platz ihr eure Womo parkierten ist schon riesengross immer wieder schön,wenn von euch beiden ein Foto dabei ist .Für morgen wünsch ich euch so sehr schönes Wetter, dass ihr die Wanderung machen könnnt, vielen Dank für das gestrige Telefon , das ist jedesmal wie Weihnachten, Küsschen Mams, ond händs guet.
Hallo Mams, danke – ja, wir hoffen auch, dass das Wetter hält und sonst lesen wir halt :-). Freue mich ja auch immer auf die Telefonate mit Dir. Kuss❤️❤️❤️