Der gestrige Tag war ganz im Zeichen meines Geburtstages. Wir hatten am Morgen ein chinesisches Frühstück im Hotel (wir durften die letzten zwei Nächte den Hotelparkplatz nutzen) genossen mit Reis, Dumblings (Teigtaschen), Suppen, und einigem Mehr. Fazit – wir backen heute ein Brot 🙄 und zwar ein Vollkorn-Brot, das auch schon den Geschmackstest bestanden hat. Also steht unserem kontinentalen Frühstück nichts mehr im Weg, Butter, Milch und Brie resp. Camembert in der Dose, das wir noch in der Mongolei einkauft haben (gibt es hier in China nur in ganz wenigen sehr grossen Supermärkten in den Grossstädten).

Am Nachmittag waren wir einkaufen – auf dem Rückweg hatte dann Norbert den Virus gepackt, den ich zwei Tage zuvor hatte. Magen-Darm vom Strübsten.
Um 18.00 Uhr war mein kleiner Umtrunk mit allen Reiseteilnehmenden, der sehr schön war. Schon den ganzen Tag hatte man mir Ständchen gesungen und am Abend dann nochmals. Ich habe ein sehr schönes Teeset geschenkt bekommen verbunden mit ganz vielen Wünschen.
Heute Morgen sind wir mit allen Informationen versorgt aus Erenhot Richtung Zhangbei gefahren. In der Umgebung von Erenhot wurden 1921 grosse Dinsoaurierfunde gemacht. Es wurde ein Museum eröffnet und auf der Ausfahrtsstrasse stehen viele interessante Statuen von verschiedenen Dynosauriern.
Es war eine abwechslungsreiche Fahrt durch die innere Mongolei, die aber im Gegensatz zur äusseren Mongolei viel fortschrittlicher erschlossen ist. Überall sieht man auch Windräder, die tatsächlich laufen und dabei Strom erzeugen und nicht nur da stehen, weil es Subventionen gibt. China ist hier sehr realistisch bezüglich Energiegewinnung: sie haben Wind- und Solarenergie – aber irgendwie müssen 1,4 Milliarden Menschen Strom haben. Also wird auch Kernenergie genutzt, aktuell 40 neue Kernkraftwerke in Planung, neben 46 bestehenden, Kohle, Gas, etc.
In einem kleinen Ort namens Huade haben wir angehalten und sind durch den Markt und den Ort marschiert. Die Leute sind enorm freundlich, aufgeschlossen und wollen gerne fotografiert werden. Unser erster Eindruck ist absolut fantastisch. Es ist interessant zu erleben, dass wir absolute Exoten sind und wir auf Schritt und Tritt beäugt werden. Ja – wir Langnasen (werden so von den Chinesen genannt) sind schon eine komische Spezies. Sie wollen sich auch immer wieder mit uns abfotografieren lassen. Wir haben für Norbert in einem Kleidergeschäft noch eine 3/4-Jeans und T-Shirt gekauft. Die drei Damen waren erst mal erstaunt über die Grösse von Norbert und auch, dass er nicht XS trägt. Aber sie waren total hilfsbereit und fanden gefallen daran, ihm dies und das zu bringen und ihn zu beraten – natürlich auf Mandarin. Aber – wir haben eine schöne Jeans und ein T-Shirt gefunden. Die Velos in China wurden inzwischen durch eRoller abgelöst – bald wird Katie Melua singen müssen „here are nine-million ebicycles in Beijing“
Heute Abend stehen wir auf einem Feld nahe beim Dorf Zhanbei. Wir hatten gefühlt das ganze Dorf schon hier, die natürlich in unsere WoMos reinschauen wollen. Die oberste Stufe unserer Treppe ins WoMo ist die Grenze – das haben sie meistens verstanden, sonst hilft der Griff zum Gürtel oder Rockzipfel .














































Super Blog. Freut mich ,dass sie dich so schön gefeiert haben . Vielen Dank für den heutigen Anruf da bin ich wieder vit und aufgestellt für die ganze Woche und begleite euch durch China das muss ja eine Riesen Menschenmenge haben und dann erst noch auf der Strasse, gälid ehr passed scho uf denke no mehr an euch, ha jetzt Ferie und han dezit hihihi,neinei denke so oder so an euch ! Wönsche eu ganz en gueti Witerfahrt ohne Unfall ond Panne ganz liebi Grüess ond Kössli Mams
Hallo Mams, vielen Dank. Ja – wir haben schön gefeiert und wir freuen uns auch, Dich jeden Sonntag zu hören. Wir sind gut durchgekommen – aber es war trotzdem spannend, wenn auch teilweise nervend. 70 km in 8 Stunden – ist eine Leistung meine ich (ohne Halt).
Kuss ond en schöne Obig
Claudia