Heute Morgen sind wir schweren Herzen von unserem tollen Stellplatz Mitten im Nichts in der Molgolei abgefahren. Wir sind der Sandpiste weitergefolgt in ein kleines Dorf. Absolute einmalig: tolle Sandpisten, tolle Hinterhofromantik (Leben pur), Selbstversorger, schöne Schulen – wir waren total begeistert.
Der Weg zurück Richtung asphaltierte Strasse haben wir über die Hauptstrasse genommen. Wer glaubt, es wäre Teer, hat weit gefehlt: weiter Sandpiste oder Sandpisten – es wird einfach eine neue aufgemacht, wenn es der Verkehr verlangt. Da fahren grosse Laster mit Anhänger, WoMos wie das von Stefan und Noëlle oder unseres. Aber egal wie – wir waren begeistert.




Dorfplatz 


Transmongolidsche Eisenbahn 


Entsorgungsstelle 
Dorfstrasse 





Hauptstrasse 






Dazwischen haben wir noch Mams angerufen, die heute Geburtstag 🌹hat und wir sind nicht da😒 Aber zum Glück gibt es Handy.
Danach sind wir nach Darchan gefahren, die drittgrösste Stadt in der Mongolei. Dort besuchten wir das Buddhistische Kloster. Es waren keine Touris da, dafür eine aktive buddhistische Mönchsgemeinschaft; der kleinste Mönch wohl so 7 Jahre, der älteste einiges über 80. Wir haben an einer Gebetsstunde teilgenommen (für eine gewisse Zeit).
Nach dem Kloster flanierten wir noch etwas durch Darchan und besuchten wir auf den „Schwarzmarkt“ (die Russen nennen diesen chinesischer Markt), auf dem alles feilgeboten wird: Gucci, Adidas, Dolce&Gabbana, Puma, Nike, Tischtücher, und ganz viel mehr. Wir sind nun wirklich in Asien angekommen.
Leider hiess es so gegen 15.00 Uhr weiterfahren. Wir dachten, die 120 fehlenden Kilometer wären locker flockig zu fahren. Denkste – erst eine Umfahrung mit Schlaglöchern und wenig Teer dazwischen, dann eine 30 km lange Baustelle – wobei die Baustelle nicht sichtbar war, dafür eine endlose mehrspurige Sandpiste. Und dann – die letzten 50 im wieder Schlaglöcher, Schlaglöcher, Asphalt, Schlaglöcher. Irgendwo zum Verzweifeln, denn die 120 im hielten uns rund drei Stunden auf der Strasse. Aber was solls – der Weg ist das Ziel – wir haben Abenteuer gesucht und gefunden.

Dieselpartikelfilter fehelen noch 
Freie Spurwahl ausserhalb geschlossener Ortschaften erlaubt
Und dann ging es noch 5 km auf Schotterpiste – easy peasy, darauf kam es auch nicht mehr an. Dafür haben wir unterwegs noch einige schöne Kamele (nein – keine Dromedare wie in Marokko) entdeckt.
Heute Abend hatten wir unser „Mongolei-Essen“ mit Hammel, Kutteln, Schafszunge, Reis, eingelegte Pilze und verschiedene Teigtaschen. Die letzten drei Dinge waren fein.
Morgen geht es dann weiter – aber erst können wir wieder ausschlafen. Um 09.30 Uhr gibt es noch einen Sprachkurs in Mongolisch, danach gegen 11.00 Uhr Abfahrt.













Ja, meine Lieben nochmals herzlichen Dank wurde total verwöhnt von Euch morgens ein Telefon später ein Riesen Blumenaragemd das Petra persönlich gebracht hat . Ein schöner Blog vielen Dank wünsche euch eine gute Nacht
Sehr gerne geschehen Mams. Ganz liebe Grüsse und einen schönen Tag. Kuss❤️❤️
War gestern turbulent aber schön am Abend hat mir Bea noch Alphorn gespielt . Händ en schöne Obig Küsschen Mams
Oh – das ist ja toll – ein eigenes Ständchen. Au en schöne Obig. Gang jetzt denn go Dusche ond is Bett. De Norbert lest de Blog nomol dore ond get en denn frei :-). FB esch scho online. Kusss
Liebe Claudia,
Eure Begeisterung ist ansteckend! Es sieht tatsächlich alles wieder anders aus. Solange man auf den Pisten noch erkennen kann, ob einer in die gleiche Richtung fährt oder ob er einem entgegen kommt ist ja alles noch i.O. 🙂 Bin bereits gespannt wie das dann aussieht nach einem kräftigen Regen…
Die Fotos vom Bach sind besonders schön – und dann habe ich auch noch Deinen fb-Bericht entdeckt… Ich freu‘ mich auf mehr.
Es scheint auch wärmer geworden zu sein. So geniesst also den Juli bevor es in Ost-Russland wieder Winter wird 😀
Liebe Grüsse
Rita
Liebe Rita – diese Pisten kennen wir aus Russland auch bei Regen: Sand geht – aber die Rote Erde ist eine absolute Rutschpartie – Schmierseife ist ein Dreck dagegen. Wenn einer entgegenkam, dann hast Du einfach gewartet und gebetet. Denn keiner hatte mehr grosse Kontrolle über sein Auto, v.a. nicht, wenn die Strasse noch abschüssig auf eine Seite war. Wir geniessen den Sommer und ab 19. reisen wir aus der Mongolei und nach China ein, mal sehen, was wir da für Temperaturen haben. Liebe Grüsse, Claudia