Heute sind wir von Tangier nach Martil gefahren. Also zuerst sind wir noch gemeinsam mit Norman, einem jungen Mainzer, der auf seine 4×4-Gruppe auf dem Campingplatz Miramonte wartete, in den Carrefour in Tangier gefahren, um noch unsere Biervorräte für die nächsten Wochen zu ergänzen :-). Norman begleitet die 4×4-Gruppe als Mechaniker. Er ist bereits am Donnerstag angekommen und verbringt nun seine Zeit mit Warten. So war es für ihn wohl eine Abwechslung, als wir kamen – insbesondere, als er mit uns gestern Abend noch zwei Bier trinken und quatschen konnte. Da er nicht wusste, wie er in Tanger in den Carrefour kommt, der auch alkoholtechnisch gut bestückt ist, sind wir am Morgen gemeinsam losgezogen. Bier gibt es in Marokko nur in einigen wenigen grossen Carrefour Märkten – und auch dort nur in einem separaten gut vergitterten Raum. Carrefour ist in einem grösseren Einkaufszentrum und es gibt nichts, aber auch gar nichts, was man hier nicht bekommt.

Anschliessend sind wir nach Tetouan gefahren. Wir haben von Martina und Christoph die Information erhalten, wo wir parken können, was perfekt geklappt hat. Es wurden Absperrgitter vor dem Parkhaus weggezogen und anders platziert, so dass wir optimal unseren Wagen vor dem Parkhaus abstellen konnten – und Askja wurde auch noch bewacht. Da wir noch nie in einer Medina (Altstadt) waren, haben wir uns entschieden, einen der Führer zu nehmen, die sich angepriesen hatten. So viel unsere Wahl auf Jusef (die meisten heissen Jusef oder Mohammed resp. Ahmed). Er spricht etwas Deutsch, gut Englisch und natürlich Französisch. Er hat uns durch die Medina geführt, wo heute Markt war und die Berber ihre Ware feil geboten haben. Die Berber kommen eher aus den ländlichen Gegenden, betreiben Landwirtschaft und beherrschen auch das Handwerk des Teppichknüpfens und vieles mehr. Sie bringen ihre Produkte einmal die Woche auf den Markt in Tetouan (oder natürlich anderen für sie nahegelegene Märkte). Es war absolut toll: enge Gassen, lauter Marokkaner, die sich mit Gemüse, Süssspeisen, Fleisch (sah sehr gut aus), Tischlerwaren, Eisenwaren, Elektronik (es gibt noch Röhrenbildschirme) und vieles Mehr eingedeckt haben. Wir haben Minzenblätter, Minzentee mit Grüntee gemischt (Marokkanischer Whisky ohne Alkohol) und schöne marokkanische Teegläser (nachdem wir am Vormittag einen Teekrug erstanden haben) gekauft.


Am Schluss haben wir noch den Präsidentenpalast besucht, in dem der König von Marokko, Mohammed VI, wohnt, wenn er nach Tetouan kommt, d.h. wenn er nicht in Rabbat ist (heutige Hauptstadt).
Danach haben wir Jusef verabschiedet und sind zu unserem WoMo gelaufen. Da es bereits 16.30 Uhr war und es um 18.30 dunkel wird (Marokko hat eine Stunde Zeitdifferenz zur Schweiz) entschieden wir uns, zum Campingplatz in Martil zu fahren. Martil ist einer der Strandort an der Mittelmeerküste, der hauptsächlich von Marokkanern besucht wird.

Ein schönes Beispiel von ausgetüftelter Ladetechnik kam uns ebenfalls entgegen.

Um 19.00 Uhr hat der Muezzin zum Gebet ausgerufen. Die Moschee, die dem Camping-Platz am nächsten liegt, hat miserable Lautsprecher und es hört sich sehr krächzend an. Zum Glück geht am Morgen die Sonne nicht mehr ganz so früh auf, so dass wir nicht aus dem Schlaf gerissen werden.
Morgen geht es weiter – wohin werden wir noch heute Abend entscheiden. Aber aufgrund des Fusses von Norbert, der zwar immer besser wird aber lange Wanderstrecken doch noch nicht möglich macht, werden wir wohl noch etwas weiter entlang der Mittelmeer-Küsten fahren.
Noch einige Bilder aus der Medina von Tetouan



















Wow! Hoi zäme! Das ist ja interessant! Welche kopftuchfarbe hast du gekauft? Passend zum lederarmband? Sooo guet!
Das sind scho superschöne fotos! Guet nacht zäme!
Nix Kopftuch ist dann nächstes Jahr angesagt, im Iran. Liebe Grüsse.
Cooler Transporter! Sind das Geschenke? Wollte Olivia wissen. So wurden wir uns einig, dass SamiClaus wohl grad unterwegs ist, seine Geschenke zu besorgen !
Liebe Grüsse und eine schöne Reise, Lid
Hihi – gute Frage von Olivia, sieht wirklich so aus. Sind alles Getränke, Süssigkeiten, etc. Aber es könnte auch der Samichlaus sein, und weil er jetzt zurück fährt, wird er auch rechtzeitig bei Euch in Wohlen sein, um Olivia und Salomé die Päckli zu bringen. Liebe Grüsse zurück an alle Schüwos
Vielen Dank für die super Fotos und die spannenden Berichte wünsche euch weiterhin viel Spass und Erlebnisse auf eurer Fahrt in einem fremden Land ❤️❤️
Liebe Mams, vielen Dank. Wir erleben jeden Tag was Neues 🙂
Liebi Reisende
Wie schön vo eui z läse und naürlich au z gseh, wo ihr grad sind und was ihr erläbed. Vile Dank.
Liese ganz gspannt euii Biiträg.
Passed uf eui uf und gnüssed euii Ziit!
Gueti Besserig am Norbert und lass dich chli verwöhne 😉
härzlichi Grüess
Danke liebi Claudia. Mer befolged Din Rot (wie emmer ). Liebs Grüessli