Heute Morgen sind wir noch durch Siglufjörður geschlendert – ein schönes kleines Örtchen, das gross im Fischfang ist.

Wir haben auch beobachtet, wie die Fischerbote gelöscht werden, die von ihrer „Nachtschicht“ zurückkamen. Da muss es doch auch möglich sein, frischen Fisch zu kaufen. Wir fanden einen kleinen Laden, wo wir wunderbaren Kabeljau kaufen konnten. Er war perfekt filetiert und mariniert gewesen.

Danach fuhren wir nach Hofsós – Ziel war das wunderschöne Schwimmbad Sundlaugin, das einem das Gefühl gibt, direkt in den Fjord hinauszuschwimmen. Das Schwimmbad wurde von zwei wohlhabenden Frauen gespendet.

Augenfällig ist schon, dass in Island in allen Schwimmbädern für uns Touristen Schilder aufgehängt werden müssen, wie man richtig duscht. Und trotz diesen Schildern verstehen es viele immer noch nicht – schade und eklig zugleich.

Nach dem erholsamen Schwumm in warmem Wasser, fuhren wir weiter zur Grafarkirkja, der ältesten Kirche Islands.

Und weiter ging es dann nach Hólar. Der Ort war jahrhundertelang (von 1106 bis 1801) bedeutender Bischofssitz. Die Domkirche mit abgesetztem hohem Kirchturm und die schöne spätgotische Kirche mit dem wunderbar geschnitzten Altarbild sowie dem zweiten Altarbild (hängt allerdings über einem Eingang) aus Alabaster sind schon ein Besuch wert.

Heute gibt es hier eine Fachhochschule für Pferde- und Fischzucht sowie für Tourismus. Gerade die Fachhochschule für Pferdezucht – konkret Island-Pferde – ist eine der renommiertesten Universitäten (wie sie hier genannt wird) für Pferdezucht.
Die heutige Nacht verbringen wir in Hofsós. Den am Morgen gekauften Fisch haben wir heute auf dem Grill zubereitet und genossen. Danach sind wir noch zum Abendspaziergang in den kleinen Hafen.

Wunderschöne Bilder und Farben habt ihr eingefangen. So stellt man sich den Norden vor. Liebe Grüsse, Lid
Hallo liebe Lidwina, vielen Dank – ja Island ist wirklich absolut wunderschön. Heute gibt es dann im neuen Blog noch schöne Rössli-Bilder für die Girls.
Liebe Grüsse und auf bald, Claudia