Heute Morgen wollten wir nochmals Papageitaucher, oder „Lundi“,  wie sie der Isländer nennen, sehen, ehe diese putzigen Vögel sich mit ihren Jungen aus den Höhlen in grasbewachsenen Steilklippen auf die See machen zum Überwintern. Am Kap Dyrhólaey hat es zwar weniger Papageitaucher, als wir in Borgarfjörður gesehen haben, aber trotzdem  sind diese Kerlchen immer wieder ein Erlebnis zu beobachten.

Neben den Papageitaucher gibt  es eine riesige See-Schwalben Kolonie, die ebenso wie die Papageitaucher, ihre Jungen aufziehen. Diese kleinen Nimmersatte schreien aufgeregt herum – man könnte glauben, sie wären kurz vor dem Verhungern. Die Eltern wissen auf jeden Fall, weshalb sie in zweier Schicht auf Fischfang gehen.

Das Kap ist von den Gesteinsformationen, die vor 80’000 Jahren aus einem submarinen Vulkanausbruch entstanden sind, äussert beindruckend. Das besondere sind Steinspitzen, die aussehen wie Finger und ein Felsentor, durch das Boote fahren können und welches namensgebend für das Kap ist. Sehenswert ist auch der Leuchtturm von 1927. Und auch da gab es noch „Lundis“ zu sehen.

Danach fuhren wir nach Reynisdrangar mit wunderschönen Basaltformationen und -Höhlen,  die sich unter dem Berg Reynisfjall befinden und von einem schwarzen Sandstrand eingerahmt werden.

Anschliessend ging es nach einem letzten Zwischenhalt an der Kirche zu Vik (Reyniskyrka) zu unserem Nachtplatz in den Pakgil Canyon – eine enge und traumhaft grün bemooste Felsenschlucht in einer prächtigen Vulkanlandschaft. Leider hat es (mal wieder) geregnet – aber die Landschaft war so oder so ein absoluter Traum.

Vor dem Abendessen haben noch einen kleinen Marsch zu einer Quelle mit Wasserfall gemacht – von dort stammt der Strom für das Camp.

 

07.08.2020: Erst Papageitaucher (zum Zweiten), dann schwarzer Sand und letztlich ab in eine enge, grün bemooste Felsenschlucht

4 Gedanken zu „07.08.2020: Erst Papageitaucher (zum Zweiten), dann schwarzer Sand und letztlich ab in eine enge, grün bemooste Felsenschlucht

  • August 8, 2020 um 6:49 a.m. Uhr
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    Wow, dieser Blog zeigt uns wieder wie vielseitig Island ist und voller Überraschungen eben noch Natur pur ,bin begeistert schön, dass wir an eurer Reise teilnehmen dürfen ohne ☔️ Regenschutz ! Wünsche euch Dreien ein wunderschönes Wochenende mit ev. Ein par Sonnenstrahlen, herzliche Grüsse und eine gute Weiterfahrt

    • August 8, 2020 um 7:27 a.m. Uhr
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      Danke Mams – ja, die Natur ist einmalig. Wir sind froh um unsere neu erstandene Regenhose. Hält Wind und Wasser ab. Rufe morgen an. En wonderschöne Tag – Koss

  • August 9, 2020 um 8:19 p.m. Uhr
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    Holà amigos, as gsehd eifach wunderbar us. Die „ Lundis“ gfalle mier bsunders guet Falls die no „ Wespi“ fressa, chöntet jehr ois bitte a chlini „ Kolonie“ (Dtz) mitbringa!
    Mier wünscha Eu a gueti Zit, gnüssets.
    Liebi Grüessli us der Casa Rodolfo

    • August 9, 2020 um 9:02 p.m. Uhr
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      Hallo Ihr Lieben, gute Idee mit den Lundis – wäre ein schöner Kontrast zu unseren Tauben. Wenn ich noch welche sehe und sie nicht schon alle verschwunden sind, nehme ich welche mit. Ganz liebe Grüess Eu drüne.

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