Heute haben wir das weltberühmte und einzige hängende Kloster Chinas besucht, das „Xuanbgkong Si“. Es ist heute nur noch Museum, wurde aber bis vor 200 Jahren noch von Mönchen bewohnt.

Das Xuangkong Si wure im 6. Jahrhundert nach Christus während der Wei-Dynastie erbaut. Die 40 winzigen Räume wurden entlang der Konturen der Steilwand gebaut, wobei natürliche Aushöhlungen und Vorsprünge zur Abstützung mit eingezogen wurden.

Die Gebäude ruhen auf Holzträgern, die aus dem Berg herausragen. Der Fels dient als hintere Wand. Über die Gänge und Brücken sind die an der Felswand „klebenden“ Gebäude miteinander verbunden. Die Bauweise ist einzigartig. Nachdem die Teile am Fusse des Felsens vorgefertigt wurden, brachte man sie auf die Gipfel und liess sie von oben herunter zu den Bauarbeitern, die an Seilen hängend das Ganze zusammensetzten.

Wir waren heute gegen 10.30 Uhr da, gerade richtig, um die Anlage noch in der Morgensonne zu fotografieren. Das Warten von fast 1.5 Stunden in der Hitze lohnte sich.

Nach der Rückkehr zu den WoMos sind Norbert und ich noch in die Altstadt von Datong.

Der Weg führt von unserem Stellplatz durch einen Park und Gassen, wo wir viele Schnappschüsse gemacht haben. Wir sind an einem Vergnügungspark entlanggelaufen. Die Leute sind sehr freundlich. fröhlich und haben eine schöne Neugier uns gegenüber.

Die Altstadt ist absolut einmalig, auch wenn diese nicht ganz so alt ist und vieles neu aufgebaut wurde.

Wir haben in einem Restaurant mongolischen Feuertopf gegessen. Es gab keine Speisekarte in Englisch und auch keine Karte mit Bildern, die etwas hätten helfen können bei der Auswahl des Essens. Am Schluss haben drei Kellner und zwei Kunden mit uns mit Hilfe von Übersetzungsprogrammen den Inhalt des Feuertopfes zusammengestellt. Es war sehr charmant und das Essen hervorrangend.

Zum Schluss hatte der Kellner gefragt, ob er mit uns ein Erinnerungsfoto macht – mit dem typisch chinesischen Handzeichen.

Der Rückweg führte uns wieder durch den Vergnügungspark – wir konnten uns fast nicht satt sehen an dieser Lebhaftigkeit und Freude der Leute.

Wir sind durch riesige Menschenmassen durchgelaufen – aber nie haben wir uns bis jetzt mulmig gefühlt oder gefährliche Situationen gehabt, auch wenn es Massen sind und sie Weltmeister im Drängeln sind.

Morgen geht es weiter nach Pingyao – es warten 385 km auf uns. Am Abend stossen wir mit allen Reiseteilnehmenden auf 728 Jahre Schweiz an.

Und zum Schluss noch ein Foto unseres Stellplatzes der letzten zwei Tage.

31.7.2019: Das hängenden Kloster „Xuangkong Si“ – ein Wunderwerk der Baukunst und Datong Altstadt

2 Gedanken zu „31.7.2019: Das hängenden Kloster „Xuangkong Si“ – ein Wunderwerk der Baukunst und Datong Altstadt

  • Juli 31, 2019 um 6:15 p.m. Uhr
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    Es ist einfach wahnsinnig , da denkt man der gestrige Tag könnte man nicht topen, ja denkste , heute sehen wir wieder einzigartige Bilder und Informationen, VIELEN DANK , wünsche euch eine gute Nacht , morgens eine gute Weiterfahrt ( passed uf gällid ) und es so gut weiter fährt, Küsschen Mams

    • Juli 31, 2019 um 10:57 p.m. Uhr
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      Danke Mams – ja, jeder Tag ist wieder ein Hinglight. Danke – melden uns, wenn wir da sind. Kuss

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