Heute hatten wir eine Stadtführung in Tscheboksary. Es ist eine sehr beeindruckende Stadt, die einen eher wohlhabenden Eindruck macht. Die Leute sind sehr stolz auf sich, ihre Republik Tschuwaschien und auf ihre Helden.

Sie haben auch eine eigenen Sprache „Tschuwaisch“ und die Schilder sind zweisprachig, russisch und tschuwaschisch, angeschrieben. Ein gutes Beispiel ist die Karl Marx-Strasse.

Natürlich durfte auch eine Folklore-Gruppe in der typischen Tracht nicht fehlen, die uns mit Liedern und Geschichten über Tscheboksary und Tschuwaschien unterhalten haben.

Gegen 13.30 Uhr wieder auf dem Camping-Platz ankamen. Danach ging es weiter Richtung Kazan, das rund 170 km von Tscheboksary entfernt liegt. In Kazan ist das Messegelände unser Platz für die nächsten zwei Tage und es hiess, nicht vor 17.00 Uhr eintreffen. So hatten wir noch schön Zeit, Swijaschsk zu besuchen.

Swijaschsk liegt auf einer Insel unweit des rechten Ufers der dort zum Kuibyschewer Stausee aufgestauten Wolga, im Bereich der Einmündung der Swijaga.

Die Inselstadt Swijaschsk wurde 1551 auf Erlass Iwans IV. während des
letzten Krieges gegen das Khanat Kasan als Basis für den entscheidenden Angriff auf dessen Hauptstadt Kazan gegründet. Später wurden verschiedene Klöster darauf errichtet. In den Gebäuden der früheren Klöster war zunächst ab den 1920er-Jahren ein Gefängnis, dann ein Umerziehungslager für obdachlose Jugendliche und ab 1953 eine psychiatrische Klinik untergebracht. In den 1990er-Jahren wurde die psychiatrische Klinik geschlossen – im Anschluss wurde alle Gebäude umfassend renoviert. Die Frauen dürfen nur in die Kirche rein mit Kopftuch und Tuch um die Beine.

Kurz vor 16.30 Uhr haben wir die letzten 40 km nach Kazan in Angriff genommen. Anstatt um 17.00 Uhr sind wir dann erst um 18.30 Uhr auf dem Messegelände angekommen. Der Verkehr war enorm und wir hatten wieder Nahkampferfahrung gemacht – aber wir sind gut angekommen.

Morgen werden wir dann um 10.00 Uhr für die Besichtigung von Kazan abgeholt. Wir freuen uns schon, u.a. die blaue Moschee zu sehen. Kazan ist der ersten Orte auf unserer Reise, dessen EinwohnerInnen vorwiegend dem Islam angehören.

28.5.2019: Tscheboksary und dann weiter nach Kazan

2 Gedanken zu „28.5.2019: Tscheboksary und dann weiter nach Kazan

  • Mai 28, 2019 um 8:19 p.m. Uhr
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    Ja man sieht schon , dass dieser Ort schon gehobener ist. Die sehen mit ihren Kleider auch edel aus , ihr habt wieder einen spannenden Tag hinter euch ,nehme an ihr seid mit einem guten Essen und einem feinem Gläschen Wein belohnt worden , wünsche euch eine gute Nacht und morgens ebenso einen super Tag ( ond händ sorg ) Küsschen Mams .

    • Mai 29, 2019 um 4:48 a.m. Uhr
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      Hallo Mams, gäll – das ist so. Und die Trachten waren sehr schön. Wir haben heute Abend wieder gegrillt. Lachs, kein Wein aber ein feines russisches Bier.
      Heute geht es nach Kazan – einmal am Vormittag und einmal dann am Abend um 21.00 Uhr. Kuss

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