Wer meint, dass in Mailand oder Turin auf der Strasse Nahkampf pur herrscht, war noch nicht in Moskau. Moskau ist mit 15 Mio. Einwohner die grösste Stadt Europas. Vom Anfang Einfahrt Moskau bis zum Camping-Platz sind wir über 70 km gefahren. Da hätten wir schon ein Viertel der Schweiz durchquert.
Ehe wir uns aber ins Getümel wagten, besuchen wir noch eine typische russische Kleinstadt namens „Rzhev“. Wir musste noch einkaufen und wollten bei der Gelegenheit noch was besichtigen. Rzhev liegt am Ufer der noch jungen (nicht so grossen) Wolga. Ein Lenin-Denkmal ziert den Dorfplatz, daneben gibt es unzählige Denkmäler, welche an die Gefallenen und Schlachten aus dem 2. Weltkrieg erinnern.




Die ersten Sonnenanbeter am Ufer der Wolka 

Fahrzeuge aus verschiedenen Welten
Besonders ins Auge gestochen ist ein „top-moderner“ Lunapark. Wir wissen nicht, ob auch nur eine Bahn bei uns noch für den Betrieb freigegeben wäre. Aber egal – die Leute kamen in Scharen und die Kinder fühlten sich wohl.
Ja – und dann ging es immer mehr Richtung Moskau (heute gut 410 km), was sich auch im zunehmenden Verkehr zeigte. Irgendwann vor Moskau haben Norbert und ich getauscht – Norbert hat navigiert und ich bin gefahren. Wahnsinn- es wird von links und rechts überholt, neue Spuren auf dem Pannenstreifen eröffnet, Zickzack gefahren – über fünf Spuren traversiert – und das soll Frau alles im Auge behalten 🙄.
Trotzdem haben wir noch das eine oder andere Bild aus dem fahrenden Auto gemacht. Auf jeden Fall hat alles geklappt – wir sind bestens auf dem Camping-Platz angekommen, wo wir nach einer kleinen Wodka-Runde den Grill ausgepackt und was zubereitet haben.

Morgen geht es um 09.00 Uhr zur ersten Stadtbesichtigung. Am Dienstag folgt eine weitere Besichtigung. Super – wir bleiben 3 Nächte auf diesem Platz.
















Wooooow,das war wieder ein aufregender Tag ,es geht nichts über ein gutes Teamwork, nur gut habt ihr das Wundermittel bei euch, es ist glaube ich für alles gut und erst noch Natur, geniesst den Abend und später eine gute Nacht
Danke Mams – ja, es lief wirklich sehr gut mit in die Stadt fahren.