Heute ging unsere Reise weiter durch die La Mancha. Ein abwechslungsreiches Gebiet mit Weinbau, Olivenhaine und pittoresker Landschaft. Wir konnten uns kaum satt sehen an den tollen Farben, der roten Erde und eben – den fruchtbaren Gebieten, die emsig bestellt werden.

Unser heutiges erstes Besichtigungsziel war die Burganlage Belmonte, hoch über dem gleichnamigen Ort. Die Anfahrt war sehr einfach und bei weitem breit genug für uns. Eine tolle Anlage, wieder mit Blick über die schöne La Mancha.

Hinkebein Norbert auch mit Gips in Fotopose. Und natürlich fehlt die Kamera nicht.

Auf der Weiterfahrt fuhren wir immer wieder an alten Burgen vorbei. Hier ein schöner Anblick auf Villaescusa.

Askja macht auch in der Landschaft keine „schlechte Falle“ 🙂

Der Wein wächst an tiefen Büschen, sehr nahe am Boden, die Anordnung wirkt fast unordentlich. Aber wohl nur deswegen, weil wir eine andere Art gewohnt sind, wie der Wein in den Rebbergen bei uns in der Schweiz gezogen wird. Die meisten Weinstöcke waren bereits abgeerntet. Der Weinstock im Bild unten muss sehr alt sein, so schön und knorrig dieser ist.

Die Feldarbeiter haben uns freudig zugewunken, nachdem wir sie gefragt haben, ob wir ein Foto schiessen durften.

Häufig findet man grosse Olivenhaine direkt neben Rebstöcken. Fast könnte man annehmen, dass der Bauer Wein und Oliven pflanzt, da diese unterschiedliche Erntezeiten haben.

 

Es geht wohl auf jeden Fall nicht mehr lange, und die Olivenernte wird starten. Die Bäume sind prall gefüllt.

Wir wollten uns natürlich die Windmühlen nicht entgehen lassen und sind nach Campo de Criptana gefahren, wo die meisten davon stehen. Es war alles perfekt angeschrieben und wir sind den Wegweisern gefolgt. Aber oh Schreck, der Weg war nicht für WoMos ausgelegt, ehr für Fiat 500. So musste Norbert dann in den engen Gassen drehen. Mit Anweisungen durch Claudia und viel Geduld der nachfolgenden Autofahrer (Spanier sind absolut entspannt) hat es nach einigem Rangieren geklappt. Da es keinen anderen Weg zu den Mühlen gab und Norbert mit seinem Gipsfuss nicht weit laufen konnte, entschieden wir uns für die Weiterfahrt – weiter in der Gegend von Don Quijote nach Consuegra.

Da stehen zwar weniger Mühlen, aber ebenso schön und eindrücklich.

Einfach faszinierend die Weite – mit oder ohne Windrad.

Don Quijote – der Held vom Autor Cervantes.

Und den Autor Cervante wollen wir auch nicht vorenthalten – allerdings in Bellmonte aufgenommen.

Und so fand ein schöner Tag mit doch weiteren 300 km seinen Abschluss – wir sind in Toledo angekommen und lassen den Abend ausklingen.

 

 

Samstag, 6.10.2018: In der La Mancha