Heute sind wir zeitig vom Camping in Ouarzazate los, da wir die R307 über den hohen Atlas nach Demnate fahren wollten. Die Strecke ist rund 145 km und geht zwei Mal auf 2’200 m hoch. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob alles schneefrei ist, da der Atlas seit einer Woche eine ziemlich solide weisse „Mütze“ trägt. Aber wie heisst es: probieren geht über studieren. Es konnte uns auch niemand eine schlüssige Auskunft geben.
Wir sind erst wieder an unserem gestern schon fotografierten Spiegelsolarkraftwerk vorbeigefahren, ehe es in die Berge ging. Die Landschaft änderte sich stetig – fast so schnell wie die Fahrbahn.


Von guter Teerstrasse über Piste, abgeschwemmte Strassenabschnitte, Schlamm und Geröllhalde hatten wir alles. Aber es liess sich a) gut mit unserem 6×6 WoMo fahren, b) hat Norbert super manövriert und c) es war eine gigantische Landschaft. Wenn man bedenkt, dass die Strasse im 2017 als Piste in eine Teerstrasse umgewandelt wurde, sieht man, wie schnell das Wetter und die Witterung so ein Bauwerk zerstören kann. Und trotzdem wird versucht. das ganze in Schuss zu halten.


Es war erstaunlich, wieviele kleine Dörfer in diesen Bergtälern entstanden sind. Wo immer es fruchtbar(er) war, wurden Siedlungen gebaut – meist mit Schulen, aber immer mit Moschee und natürlich heute mit Satelliten-Schüssel auf dem Dach. Diese Dörfer waren so auch sicher, dass sie in früheren Zeiten von durchziehenden Horden nicht angegriffen wurden. Sie waren einfach zu weit weg.



Es waren nur wenige Fahrzeuge auf der Strecke, so dass wir uns genügend Zeit für Fotos nehmen konnten.

Samstag muss Waschtag sein – überall hinge Wäsche zum Trocknen, die von Hand am Bach gewaschen wurde.

Gegen 16.30 Uhr kamen wir in Demnate an. Ja – die 145 km haben sich in die Länge gezogen – nicht selten kamen wir nur mit 15 km/h vorwärts, da die Strasse oder Piste eben nicht schnelleres Fahren zuliess.
Heute war wohl überall Markt – in einigen kleinen und grösseren Orten war es etwas harzig durchzukommen, weil alles und jeder auf den Beinen war.
Von Demnate aus wollten wir noch nach Marrakesch weiterfahren. Das waren nochmals rund 90 im und 1.5 Stunden fahrt. Aber wir packten es und sind gegen 18.30 Uhr auf einem sehr schönen Platz angekommen: Manzil la Tortue – er hat einen sehr schönen Garten, grosse Stellplätze und was wir heute besonders schätzten, ein feines Restaurant.

Nach einem gemütlichen Apéro sind wir dann um 20.00 Uhr zum Essen und haben zum ersten Mal ein richtiges marokkanisches Couscous mit Gemüse und Lamm kredenzt. Es war fein und sehr nahrhaft. Kommentar Norbert: es ist fein – muss es aber nicht jeden Tag haben (gäll Mams das kennen wir doch woher 😊).
Morgen wollen wir mit Askja in den Beauty-Salon, da wir nicht mehr aus der Scheibe sehen und anschliessend unsere Lebensmittelvorräte aufstocken.
Die Bilder vom Tag in einer Galerie








































Also ich staune immer wieder wie fleissig ihr seid,da kommt ihr müde zurück und wir können eure spannende Berichte und Fotos am selben Abend noch reinziehen ein grosses Kompliment. Ja Claudia diese Aussage: muss ich nicht jeden Tag haben oder : gäll dueschmi met dem ned verwöhne ! Kommt mir auch sehr bekannt vor hihi wünsche euch eine gute erholsame Nacht. Hab euch lieb Kuss Mams morgen viel Spass in Marrakesch
Hallo Mams, danke. Das ist – zusammen mit dem Whisky Berber (Pfefferminztee und alles ohne Alkohol) unsere letzte Aktion am Abend. Ja – gäll, da hatte Paps zwei Aussagen – aber Norbert kommt schon nahe. Kuss und au en schöne Tag, lüüte später no a. Kuss
Hallo Ihr Zwei! – Norbert scheint prima zu Fuß zu sein- Glückwunsch,
ich wünsche Euch noch weitere gute Mahlzeiten im Restaurant, … ganz ohne Wein, (im Rheingau ist es anders rum,…), ein Foto mit Esel habe ich gesehen, gibt es noch weitere Esel und Pferde? … und andere Tiere? laut Vogelführer sollten jetzt etliche Vögel in Afrika überwintern, nicht nur Störche? Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag- Gruß Hildegard
Hallo liebe Hildegard, ja der Fuss ist wirklich sehr gut geheilt. Norbert spürt es noch, wenn er zu lange in Badelatschen rumläuft, aber sonst ist es wirklich gut. Ja – es hat Vögel und es gibt viele Esel, Mulis und Dromedare. Vögel gibt es einige, aber um diese zu Fotografieren, müssten wir mehr Zeit investieren. Liebe Grüsse, Claudia und NOrbert
Sehr, sehr interessant, weil ich mir das alles nicht vorstellen könnte .Habt weiterhin wunderschöne,interessante Erlebnisse und vielen Dank für die Fotos und die Berichte. Herzliche Grüße,Claudia
Liebe Claudia, gerne werden wir weiter Berichten. Liebe Grüsse aus Marrakesch